Ergebnis zum 2. Quartal 2016

  • Der Umsatz der beiden Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel stieg zum Vorjahrsvergleichswert um MEUR 7,1 (+1,9 %) auf MEUR 381,6 (rund 72,5% des Umsatzes erwirtschaftete Frauenthal Handel und rund 27,5 % Frauenthal Automotive).
  • Das EBITDA der Frauenthal-Gruppe lag im 2. Quartal 2016 mit MEUR 7,6 um MEUR -5,0 unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Veränderung ist mit MEUR -4,1 auf einen einmaligen Entkonsolidierungsaufwand zurück zu führen (davon Division Automotive durch den Abgang der portugiesischen Gesellschaft MEUR -3,8 und Division Handel durch den Verkauf einer slowakischen Gesellschaft MEUR -0,3). Das um den Entkonsolidierungsaufwand bereinigte EBITDA der Frauenthal-Gruppe lag mit MEUR 11,8 um MEUR -0,8 hinter dem Vorjahr, welches von Integrationskosten im Logistikbereich der Division Frauenthal Handel belastet ist.
  • Das Eigenkapital sank aufgrund des negativen Jahresergebnisses (MEUR -2,4), Währungsausgleichsposten (MEUR -1,0) sowie versicherungsmathematischen Verlusten gemäß IAS 19 (MEUR -1,4) von MEUR 95,3 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 um MEUR -4,8 auf MEUR 90,6 per 30. Juni 2016. Die Eigenkapitalquote von 23,8 % zum 30. Juni 2016 blieb gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 unverändert.

in MEUR

1-6/2016

Veränderung

1-6/2015

Umsatz

 381,6

     1,9%

  374,5

EBITDA

    7,6

  -39,6%

    12,6

EBITDA bereinigt*

  11,8

    -6,6%

    12,6

EBIT

    0,0

  -99,3%

      5,8

EBIT bereinigt*

    4,2

  -27,6%

      5,8

Ergebnis nach Steuern

  -2,4

-182,9%

      2,9

Ergebnis nach Steuern bereinigt*

    1,8

  -37,6%

      2,9

Eigenkapital

  90,6

     1,3%

    89,4

EK-Quote

  23,8%

     3,0%

    20,8%

*1-6/2016: bereinigt um Entkonsolidierungsaufwand Frauenthal Automotive Azambuja SA und SHT Slovensko s.r.o. in Höhe von gesamt MEUR 4,1.

 

Die Frauenthal-Gruppe ist operativ und strategisch in der Division Frauenthal Automotive in allen Produktbereichen gut aufgestellt. Der Gewinn von Neugeschäft und die positive Marktentwicklung bewirken Umsatz- und Ergebniszuwächse. Unsicherheitsfaktoren sind die Auswirkung des „Brexit“ auf den konjunktursensiblen Nutzfahrzeugmarkt sowie die Nachhaltigkeit des anhaltenden Wachstums des Marktes für schwere Nutzfahrzeuge in Europa. Die Division Frauenthal Handel leidet aktuell unter dem Wettbewerbsdruck im Objektgeschäft und den vorübergehend erhöhten Kosten für die Integration der Logistikprozesse.

Insgesamt wird aus heutiger Sicht ein operatives Ergebnis (nach Bereinigung der einmalig angefallenen Kosten für die Entkonsolidierung von Frauenthal Automotive Azambuja SA und SHT Slovensko s.r.o. in Höhe von gesamt MEUR 4,1) über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich aufgrund der dargestellten Sondereffekte sowie aufgrund der Integrationskosten in der Division Frauenthal Handel deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Auf der Homepage www.frauenthal.at unter der Rubrik Investor Relations / Berichte / Zwischenberichte ist der komplette Halbjahresfinanzbericht 2016 abrufbar.

 

Kontakt:

Frauenthal Holding AG
Mag. Erika Hochrieser
e.hochrieser@frauenthal.at

Rooseveltplatz 10
1090 Wien
Tel. +43 (0)1 505 42 06

X
0.0748291015625