Ergebnis 1-9 2015: Frauenthal-Gruppe setzt positive Entwicklung fort

  • Umsatz- und Ergebnissteigerung durch ÖAG
  • Starke Marktposition von Frauenthal Handel
  • Neuaufträge für Frauenthal Automotive 
  • Ausblick 2015: Moderates Ergebnisplus

Die Frauenthal-Gruppe profitiert im laufenden Geschäftsjahr von den zukunftsweisenden, strukturellen Veränderungen mit dem Kauf der ÖAG sowie dem Verkauf des Produktbereichs „Schwere Stahlfedern“ im Jahr 2014. „Positiv ist die gute Wettbewerbsposition von Frauenthal Handel in einem schwierigen Marktumfeld sowie der wachsende europäische Fahrzeugmarkt und wichtiges Neugeschäft im Kraftfahrzeugbereich“, betont Martin Sailer, Vorstand der Frauenthal Holding. Der Umsatz der fortzuführenden Geschäftsbereiche1) erhöht sich von Jänner bis September 2015 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von MEUR 446,8 auf MEUR 589,1. MEUR 125,6 dieses Zuwachses resultieren aus dem Ganzjahreseffekt der Ende Juni 2014 erworbenen ÖAG und weitere MEUR 5,5 wuchs die ÖAG im 3. Quartal 2015 organisch. Parallel dazu steuert Frauenthal Automotive marktbedingt MEUR 8,2 zum Umsatzplus bei. Rund 74 % des Umsatzes erzielt die Division Frauenthal Handel und 26 % die Division Frauenthal Automotive. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbessert sich durch den Zugang der ÖAG um MEUR 2,3* auf MEUR 22,9. Das EBIT steigt von MEUR 12,3* auf MEUR 12,6.

Frauenthal Handel: Wachstumsschub durch ÖAG

Trotz einer schwierigen Baukonjunktur, des weitgehenden Fehlens von Großprojekten und bei Projekten sparsamen öffentlichen Hand festigt Frauenthal Handel ihre starke Marktposition: Die Division erwirtschaftet ein Umsatzplus von 44,1 %  auf MEUR 437,9, wobei von diesem Zuwachs MEUR 131,1 von der ÖAG stammen. Die SHT erzielt in Österreich ein organisches Umsatzplus von MEUR 3,6. Das EBIT verbessert sich um MEUR 1,4 auf MEUR 9,1. Wolfgang Knezek, seit 24. September 2015 Vorstandsmitglied der Frauenthal Holding und für die Division Frauenthal Handel verantwortlich, erklärt: „Unser Schwerpunkt ist die konsequente Erhöhung des Kundennutzens durch die 2-Marken-Strategie, welche die Unabhängigkeit und Schärfung des Marktauftritts von SHT und ÖAG gewährleistet. Unsere hohe logistische Kompetenz wird mit einem umfassenden Projekt zur Integration der Logistik und Warenwirtschaft der beiden Großhändler weiterentwickelt.“

* 1-9/2014: Bereinigt um Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages ÖAG von MEUR 8,9.

 Frauenthal Automotive: Gute Marktentwicklung

Der Anstieg der Zulassungen im Bereich leichter und schwerer Nutzfahrzeuge wirkt sich positiv auf die Division Frauenthal Automotive aus. Auch der relevante PKW-Markt entwickelt sich erfreulich. So legt der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6 % auf MEUR 151,2 zu. Trotzdem verringert sich wegen besonders hoher Ergebnisse im Vergleichszeitraum des Vorjahres aufgrund eines atypischen Produktmix bei der Gnotec Gruppe sowie aufgrund eines einmaligen Restrukturierungsaufwands in Höhe von MEUR 1,4 im dritten Quartal 2015 im Bereich Leichte Federn das EBIT um MEUR -2,2 auf MEUR 5,3. „Obwohl das Ergebnis zurückgeht, ist die Division profitabler und strategisch deutlich stärker aufgestellt als im Vorjahr.“, erläutert Martin Sailer. Hervorzuheben sind auch bedeutende Neuaufträge im Druckluftbehältergeschäft sowie für Gnotec in China und für weitere Kunden im PKW-Bereich. Aus diesem Geschäft wird ein Umsatz- und Ergebniswachstum für die kommenden Jahre erwartet. 

Ausblick 2015

In der Division Frauenthal Automotive wird langfristig keine Verbesserung der Nachfrage im Nutzfahrzeugbereich erwartet, man ist jedoch für das PKW-Geschäft (Gnotec-Gruppe) optimistisch, dass aufgrund der guten Entwicklung von Schlüsselkunden sowie des Anlaufs der Belieferungen von PKW-Herstellern in China Wachstum erzielt werden kann. Im laufenden Geschäftsjahr entwickelt sich der Nutzfahrzeugmarkt weiterhin positiv. Das Kundenportfolio wird kontinuierlich erweitert, um singuläre Abhängigkeiten zu verringern. Der Sanitärmarkt in Österreich hingegen stagniert. Für die gesamte Frauenthal-Gruppe wird für 2015 eine moderate Steigerung des operativen Ergebnisses (nach Bereinigung um die wesentlichen positiven außerordentlichen Effekte im Vorjahr) gegenüber dem Vorjahr erwartet.

1) Aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbereichs Schwere Stahlfedern und Stabilisatoren im Jahr 2014 wird in ein Ergebnis nach Steuern fortzuführende Geschäftsbereiche (restliches automotives Geschäft der Division Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel) sowie in ein Ergebnis nach Steuern aufgegebener Geschäftsbereich (Stahlfedern und Stabilisatorengeschäft) unterschieden. Die angeführten Werte und Analysen beziehen sich ausschließlich auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche. Dies gilt ebenso für die angeführten Vergleichswerte des Vorjahres.


Über die Frauenthal-Gruppe:

Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den zwei Divisionen Frauenthal Automotive sowie Frauenthal Handel. Frauenthal Automotive ist Markt- und Technologieführer sowie Entwicklungspartner der europäischen Nutzfahrzeug- und PKW-Industrie und produziert Press- und Schweißkomponenten aus Metall (Gnotec), Druckluftbehälter, Briden und leichte Stahlfedern an neun Standorten in sechs europäischen Ländern und einen in China. Frauenthal Handel verfügt in Österreich über eine marktführende Stellung und besteht aus den beiden österreichischen Sanitär- und Installationstechnik-Großhändlern SHT und ÖAG sowie der Tiefbau- und Industriesparte Kontinentale. Die Frauenthal-Gruppe beschäftigte im Berichtszeitraum im Durchschnitt 3.129 Mitarbeiter.


Rückfragehinweis

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Sabine Essl  
Tel: +43 (0)664 4337978 
E-mail: s.essl@balloon.co.at

Frauenthal Group
Erika Hochrieser
Tel: +43 (0)1 5054206-35
E-mail: e.hochrieser@frauenthal.at

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