3. Quartal 2014: Frauenthal-Gruppe mit Umsatz- und Ergebnisplus

  • Erfreuliche Entwicklung durch Zukäufe und Neuausrichtung
  • Frauenthal Automotive: Gute Entwicklung der Gnotec-Gruppe
  • Frauenthal Handel: ÖAG AG Akquisition erfolgreich umgesetzt
  • Gesamtjahr 2014: Operatives Ergebnis deutlich über Vorjahr

„Nach der profitablen Akquisition von Gnotec im Vorjahr stärken auch der Erwerb der ÖAG sowie der Verkauf des Produktbereichs schwere Stahlfedern im Jahr 2014 die Frauenthal-Gruppe nachhaltig“, betont Martin Sailer, Vorstand der Frauenthal-Gruppe und verantwortlich für die Division Frauenthal Automotive. Von Jänner bis September 2014 erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von MEUR 336,6 auf MEUR 446,8. Das Umsatzplus resultiert aus dem Erwerb der ÖAG (MEUR 76) sowie der Gnotec-Gruppe welche im Vorjahr nur für fünf Monate enthalten war. Der Ergebnisanstieg (EBITDA) um MEUR 11,4 auf MEUR 20,6 stammt überwiegend aus der Division Frauenthal Automotive. Diese Entwicklung wird durch die im Mai 2013 erworbene Gnotec-Gruppe und die Restrukturierung der Produktsparte Druckluftbehälter ermöglicht. Die ÖAG trägt mit einem EBITDA von MEUR 2,7 bei. Das EBIT verbessert sich fast um das Dreifache von MEUR 3,3 auf MEUR 12,3.1)


Frauenthal Automotive: Zukauf in Schweden

Die 2013 eingeleiteten Maßnahmen in der Division Frauenthal Automotive greifen: Der Umsatz erhöhte sich von MEUR 109,2 auf MEUR 142,9 (davon Gnotec MEUR 70,6) und das EBIT stieg um MEUR 8,3 auf MEUR 7,4. Seit 13. Oktober 2014 ist TermoRegulator, ein schwedischer Produzent von Umformteilen und Baugruppen für nicht-automotive Kunden mit einem Jahresumsatz von rund MEUR 6, Teil der Gnotec-Gruppe. „Diese Add-on Akquisition ist zwar ein vergleichsweise kleiner Wachstumsschritt, strategisch aber sehr interessant. Der Erwerb von TermoRegulator bringt neue Kunden im nicht-automotiven Bereich, eine Erweiterung unserer technologischen Kompetenz durch spezielles Know-how in der Oberflächenbehandlung und mit den Hydraulik-Öltanks ein Produkt mit Ausbaupotenzial.“ sagt Martin Sailer, Vorstandsmitglied der Frauenthal Holding AG. Das Closing zum Verkauf des Produktbereichs schwere Federn und Stabilisatoren wird im 4. Quartal 2014 bzw. zu Jahresbeginn 2015 erwartet.


Frauenthal Handel: Integration der ÖAG

Die Division Frauenthal Handel steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um MEUR 76,4 auf MEUR 303,8. Der Umsatzanteil der neu erworbenen ÖAG (Juli bis September 2014) beträgt MEUR 76,0, wovon MEUR 23,1 auf die Kontinentale, einem etablierter Großhändler im Bereich Industrie und Tiefbau entfallen. MEUR 11,5 steuert die SHT Slovensko bei. Trotz des stagnierenden privaten Sanierungsmarktes sowie der Sparmaßnahmen im öffentlichen Bereich stieg das EBIT von MEUR 6,1 auf MEUR 7,6. Hans-Peter Moser, Vorstandsmitglied der Frauenthal-Gruppe und verantwortlich für die Division Frauenthal Handel, gibt die Richtung vor: „Wir treiben die Integration der ÖAG im Rahmen eines umfassenden Projektes intensiv voran. Unser klares Ziel ist die rasche Realisierung von Synergien bei gleichzeitiger Schärfung des individuellen Markenauftritts von SHT, ÖAG und Kontinentale.“


Ausblick 2014: Operatives Ergebnis über Vorjahr

Die Nachfrage im Nutzfahrzeugbereich wird sich langfristig nicht verbessern. Frauenthal Automotive rechnet aber mit Wachstum im PKW-Geschäft (Gnotec-Gruppe). Die gute Entwicklung von Schlüsselkunden sowie der Anlauf der Belieferungen eines PKW-Herstellers in China sind dafür ausschlaggebend. Die Division Frauenthal Handel erwartet für das Gesamtjahr bei leicht ansteigendem Marktanteil in einem leicht rückläufigen Sanitär- und Heizungsmarkt durch den Zugang der ÖAG AG einen Umsatz- und Ergebniszuwachs. Insgesamt wird aus heutiger Sicht ein operatives Ergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche deutlich über dem Niveau des Jahres 2013 erwartet.

1) Aufgrund des Verkaufs des Großteils des Stahlfedern- und Stabilisatorengeschäfts (Closing wird im 4. Quartal 2014 bzw. zu Jahresbeginn 2015 erwartet) wird in ein Ergebnis nach Steuern fortzuführende Geschäftsbereiche (restliches automotives Geschäft der Division Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel) sowie in ein Ergebnis nach Steuern aufgegebener Geschäftsbereich (Stahlfedern und Stabilisatorengeschäft) unterschieden. Die angeführten Werte und Analysen beziehen sich ausschließlich auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche. Dies gilt ebenso für die angeführten Werte der Vergleichsperiode 1–9/2013.


Über die Frauenthal-Gruppe:

Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den zwei Divisionen Frauenthal Automotive sowie Frauenthal Handel. Frauenthal Automotive ist Markt- und Technologieführer sowie Entwicklungspartner der europäischen Nutzfahrzeug- und PKW-Industrie und produziert Stahlfedern, Druckluftbehälter, Briden, Stabilisatoren sowie Press- und Schweißkomponenten aus Metall an 13 Standorten in neun europäischen Ländern und in China. Frauenthal Handel verfügt in Österreich über eine marktführende Stellung und besteht aus den beiden österreichischen Sanitär- und Installationstechnik-Großhändlern SHT und ÖAG sowie der Tiefbau- und Industriesparte Kontinentale. Die Frauenthal-Gruppe beschäftigte im Durchschnitt rund 2.990 Mitarbeiter.

 

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Frauenthal-Gruppe
Mag. Erika Hochrieser
Tel: 01 505 42 06 - 35
E-mail: e.hochrieser@frauenthal.at

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