Frauenthal-Gruppe in den ersten drei Monaten 2014: Ergebnis durch Akquisitionen und Neuausrichtungen verbessert

Wien, 20. Mai 2014

  • Umsatzplus von 24 % durch Gnotec-Gruppe
  • SHT steigert Umsatz und Ergebnis
  • Weitere Verbesserungen in Q2 erwartet

Das erste Quartal 2014 verlief für die Frauenthal-Gruppe erwartungsgemäß: Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 24 % auf MEUR 139,7. Dieser Zuwachs resultiert aus der im Vorjahr erworbenen schwedischen Gnotec-Gruppe. Die Division Frauenthal Automotive erwirtschaftet 53 % und die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungstechnik 47 % des Umsatzes. Das EBIT verbessert sich um MEUR 3,8 auf MEUR 0,8. „Unsere im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen im automotiven Bereich greifen. Durch die Akquisition der Gnotec-Gruppe und die Restrukturierung der Produktsparte Druckluftbehälter konnten wir unsere Ergebnissituation maßgeblich verbessern“, so Martin Sailer, Vorstand der Frauenthal-Gruppe. Außerdem hat sich die Marktentwicklung in beiden Divisionen gegenüber dem Vergleichsquartal moderat verbessert. Das Nettoergebnis beträgt MEUR –0,7 (Q1 2013: MEUR -3,7). Die Frauenthal-Gruppe beschäftigte im Durchschnitt 2.960 Mitarbeiter (1-3 2013: 2.570) in neun europäischen Ländern sowie in China.

Business Development: Suche nach 3. Division und Add-on Akquisition ÖAG

Das Ziel, eine neue Geschäftsaktivität („dritte Division“) zu erwerben, bleibt aufrecht, auch wenn die zahlreichen bisher analysierten Unternehmen nicht den Investitionskriterien entsprachen. Gemäß der parallel verfolgten Business Development-Strategie, auf Akquisitionstargets mit hohem Synergiepotenzial zu den bestehenden Divisionen zu fokussieren, wurde gestern, 19. Mai 2014, von den zuständigen Gremien die Entscheidung getroffen, kurzfristig einen Vertrag über den Erwerb der 100 Prozent Anteile des österreichischen Sanitärgroßhändlers ÖAG AG von der internationalen Wolseley Group Services Limited zu unterzeichnen. „Mit der Akquisition der ÖAG wollen wir unsere Division Großhandel für Sanitär- und Heizungstechnik mit einer starken, unabhängigen, österreichischen Gruppe mit insgesamt 1.500 Mitarbeitern ausbauen und nachhaltig absichern“, erklärt Hans-Peter Moser, Vorstandsmitglied der Frauenthal-Gruppe und verantwortlich für die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungstechnik. Die Durchführung des Kaufs steht noch unter den marktüblichen aufschiebenden Bedingungen, wie zum Beispiel der kartellrechtlichen Zusammenschlussgenehmigung der Transaktion.

SHT: Umsatz und Ergebnis legen zu

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungstechnik (SHT) profitiert vom leichten Anziehen der österreichischen Baukonjunktur im ersten Quartal. Der Umsatz erhöht sich um 4 % auf MEUR 65,4, rund 5 % davon erzielte die SHT Slovensko. Das EBIT steigt gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um MEUR 0,5 auf MEUR -0,2. Hans-Peter Moser zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden: „Im umkämpften und preissensitiven Sanitärmarkt in Österreich können wir durch „Best in Class“-Service weiterhin moderate Marktanteile bei stabiler Marge gewinnen. Das bestätigt unsere Strategie, auf Leistungsführerschaft und Innovation zu setzen.“ Parallel dazu realisiert der Sanitärgroßhandel durch die räumliche Zusammenführung der Vertriebsorganisation für Ostösterreich Kostenreduktionen. In der Slowakei bremst sich der Marktrückgang ein und die SHT Slovensko treibt die Integrations- und Restrukturierungsmaßnahmen voran.

Ausblick: Weitere Ergebnisverbesserungen im zweiten Quartal

Für das zweite Quartal setzt sich die stabile Entwicklung im Nutzfahrzeugbereich und ein wachsendes PKW-Geschäft fort. Auch der heimische Sanitärmarkt wächst moderat und in der Slowakei zeigen sich Erholungstendenzen. In diesem Ausblick sind die Auswirkungen des Closings eines beabsichtigten Erwerbs von 100% der Aktien der ÖAG AG nicht berücksichtigt. Die Durchführung des Verkaufs (Closing) steht noch unter üblichen aufschiebenden Bedingungen, wie zum Beispiel der kartellrechtlichen Zusammenschlussgenehmigung der Transaktion.

 

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