Moderate Erholung im Nutzfahrzeugmarkt wird im 2. Halbjahr erwartet

  • Schwedische Automobilzuliefergruppe Gnotec stärkt Ergebnisse
  • Umsatz im 1. Halbjahr 2013 um 5,5 Prozent gesteigert
  • EBIT aufgrund Sondereffekte auf MEUR -3,8 gesunken
  • Nutzfahrzeugkonjunktur erholt sich
  • Baukonjunktur zeigt flache Entwicklung

Wien, 21. August 2013 … Trotz schlechter Nutzfahrzeugnachfrage im 1. Quartal konnte der Umsatz der Frauenthal-Gruppe um 5,5 Prozent auf MEUR 262,3 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs gesteigert werden. Ab dem 2. Quartal zeichnet sich eine moderate Markterholung im Nutzfahrzeugbereich ab, während sich der Sanitärmarkt weiterhin verhalten entwickelt.

Das operative Ergebnis (EBIT) der Gruppe sank im Vergleich zum Vorjahr um MEUR -5,6 auf MEUR -3,8. Der Rückgang ist hauptsächlich auf außerordentliche Einmalaufwendungen in der Division Frauenthal Automotive zurück zu führen, vor allem auf den Entkonsolidierungsaufwand in Höhe von MEUR 2,0 für das verkaufte Druckluftbehälterwerk Frauenthal Automotive Ahlen GmbH. Der Ergebnisrückgang in der SHT resultiert vorwiegend aus plangemäßen Anlaufverlusten in der Slowakei und dem schlechten Jahresbeginn aufgrund des langen Winters.

„Mit dem Erwerb der Gnotec-Gruppe stärken wir unsere Marktposition bei Schlüsselkunden. Gnotec entwickelt sich sehr erfreulich und liefert bereits im 2. Quartal mit einem Umsatz von MEUR 15,4 einen Ergebnisbeitrag (EBIT) von MEUR 1,1“, informiert Martin Sailer, Vorstand der Frauenthal-Gruppe. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit unseren Restrukturierungs-maßnahmen bei den Druckluftbehältern, den produktivitätssteigernden Investitionen und den bereits im Vorjahr gestarteten Einsparprogrammen einen positiven Ergebnis-turnaround schaffen werden. Durch die erfolgreiche Gnotec-Gruppe und die aktuelle Marktbelebung im Nutzfahrzeugbereich verspüren wir deutlichen Rückenwind“, zeigt sich Martin Sailer optimistisch.

„Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungstechnik konnte umsatzseitig im gleichen Zeitraum um rund MEUR 5,8 wachsen. Dieses Umsatzwachstum resultiert zum Großteil aus den 2012 erworbenen slowakischen Sanitärgroßhändlern Gama und Technopoint“, so Hans-Peter Moser, Vorstandsmitglied. „Derzeit unterstützt uns die Baukonjunktur nicht. Wir können aber weiter bei Marktanteilen zulegen und werden auch kostenseitig einiges tun um die TOP-Ergebnisse dieser Division zu halten“, so Moser weiter.

 

Idee des Mischkonzerns intensiv verfolgt

 Nach dem Verkauf der Division Industrielle Wabenkörper im Juni 2012 wurden bereits vier Akquisitionen mit einem Gesamtvolumen (Kaufpreise) in der Höhe von MEUR 31,6 abgeschlossen.

„Unser wichtigstes Ziel in diesem Bereich ist der Erwerb einer dritten Division, die anderen konjunkturellen Einflussfaktoren als jenen der Bau- und Nutzfahrzeugindustrie gehorchen muss“, erklärt Hans-Peter Moser. „Potenzielle Übernahmekandidaten werden mit Schwerpunkt in den Regionen Deutschland, Österreich, Schweiz und Norditalien gesucht. Alle potentiellen Unternehmen werden mit größter Sorgfalt geprüft und den erforderlichen Due Diligences unterzogen. Unsere hohe Eigenkapitalquote, sowie ein erfahrenes Team, bilden die Basis zum erfolgreichen Abschluss einer passenden Transaktion. Eine genaue Prognose, wann mit einer weiteren größeren Akquisition zu rechnen ist, kann aber nicht gestellt werden“, so Moser weiter.

 

Über die Frauenthal-Gruppe:

Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den zwei Unternehmensbereichen LKW-Zuliefergeschäft: Frauenthal Automotive: Stahlfedern, Druckluftbehälter für Bremssysteme mit europäischer Marktführerschaft; Gnotec-Gruppe: Hersteller für Press-, Stanz- und Schweißteile (PKW- und Industriekundenbereich) sowie Sanitär- und Heizungsgroßhandel (SHT Haustechnik AG): Österreichs Nr. 1 Partner für Sanitär, Heizung und Installationstechnik, Nr. 3 in der Slowakei. Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 3.000 Mitarbeiter und verfügt über dreizehn Produktionsstandorte in Europa sowie einem Produktionsstandort in China.

 

Foto Vorstand Hans-Peter Moser und Martin Sailer elektronisch unter:
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(Quelle: Frauenthal Holding AG, 300dpi)

 

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