Ergebnis zum 2. Quartal 2013

  • Der Umsatz der beiden Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive (inklusive Gnotec-Gruppe) und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) steigt im Vergleich zum 1. Halbjahr 2012 um MEUR 13,7 (+5,5%) auf MEUR 262,3 (davon Frauenthal Automotive +6,7 %, davon SHT +4,3 %). Gnotec liefert für die Monate Mai und Juni (die Erstkonsolidierung erfolgt per Mai 2013) einen Umsatzbeitrag von MEUR 15,4. Der Sanitärgroßhändler Gama (Erstkonsolidierung Oktober 2012) trägt mit MEUR 4,2 zum Umsatz bei.
  • Die beiden fortzuführenden Geschäftsbereiche verzeichnen einen operativen Ergebnisrückgang (EBIT) um MEUR -5,6 auf MEUR -3,8 (davon Frauenthal Automotive inklusive Gnotec MEUR -3,9, davon SHT MEUR -1,2, davon Holdings MEUR -0,5). Hauptgründe für den Rückgang in der Division Frauenthal Automotive sind der Entkonsolidierungsaufwand von MEUR 2,0 für das verkaufte Druckluftbehälterwerk Frauenthal Automotive Ahlen GmbH, Akquisitionskosten für die Gnotec-Gruppe sowie die schwache Nutzfahrzeugkonjunktur im 1. Quartal. Der Ergebnisrückgang in der SHT resultiert vorwiegend aus plangemäßen Anlaufverlusten in der Slowakei.
  • Es wird ein Ergebnis nach Steuern von MEUR -5,4 (Rückgang um MEUR -3,5) erzielt; dem operativen Ergebnisrückgang der Division Frauenthal Automotive wirken verbesserte Finanzierungskosten entgegen. Aufgrund der saisonalen Verteilung im Jahresverlauf ist eine lineare Ergebnishochrechnung nicht möglich.
  • Das Konzern-Eigenkapital wächst auf MEUR 117,5. Die Eigenkapitalquote von 37,4 % zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 reduziert sich aufgrund der Bilanzverlängerung durch die Akquisition der Gnotec-Gruppe auf 29,6 %.
  • Es wird nachhaltig die Strategie „Stärke durch Vielfalt“, mittels einer intensivierten Suche nach einer dritten Division verfolgt. Freie Liquidität, ein attraktiver Dealflow sowie ein hochmotiviertes Führungsteam bilden die Basis für einen erfolgreichen Abschluss einer passenden Transaktion.
in MEUR1-6/2013Veränderung1-6/2012

Umsatz fortzuführende Geschäftsbereiche*

    262,3+5,5 %

       248,6

EBITDA fortzuführende Geschäftsbereiche

     1,8-72,6 %6,6

EBITDA fortzuführende Geschäftsbereiche bereinigt**

3,8-42,3 %6,6

EBIT fortzuführende Geschäftsbereiche

-3,8-1,8

EBIT fortzuführende Geschäftsbereiche bereinigt**

 -1,8-1,8

Eigenkapital

117,5-10,8 %

       131,7

EK-Quote

29,6 %-7,2 %36,7 %

Für Vergleichszwecke wurden die Vorjahreswerte der Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund des Verkaufs der Division Industrielle Wabenkörper an den japanischen Technologiekonzern IBIDEN angepasst. Die beiden Divisionen Frauenthal Automotive und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) werden im Ergebnis fortzuführende Geschäftsbereiche dargestellt.

* Davon Zuwachs aufgrund der Akquisitionen Gnotec und Gama MEUR 19,6.

**Bereinigung um den Entkonsolidierungsaufwand der veräußerten Gesellschaft Frauenthal Automotive Ahlen  GmbH in Höhe von MEUR 2,0.

In der Division Frauenthal Automotive wird aufgrund des bevorstehenden Modellwechsels von Euro V zu Euro VI für das 2. Halbjahr ein Umsatzanstieg erwartet. Auch ohne den Zugang von Gnotec wird für das Gesamtjahr ein geringfügiges Wachstum gegenüber dem Vorjahr erwartet. Gnotec wird voraussichtlich einen Umsatzzuwachs im laufenden Geschäftsjahr von etwa MEUR 57 bewirken. Die Prognose für den extrem konjunktursensiblen Nutzfahrzeugbereich ist angesichts der volatilen makroökonomischen Situation  und den schwer vorhersehbaren Auswirkungen des Modellwechsels mit besonders großer Unsicherheit behaftet.

In der Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) wird bei leicht steigendem Marktanteil aufgrund der schwierigeren Marktbedingungen für das Gesamtjahr in Österreich ein Umsatzwachstum knapp über der Inflationsrate und ein Ergebnis knapp unter dem Niveau des Vorjahres erwartet. Das Wachstum der Gruppe wird im Wesentlichen aus dem neuen Bereich SHT Slovakia kommen. Die Profitabilität von SHT Slovakia wird aufgrund der Margenverbesserung gegenüber dem Vorjahr positiv beeinflusst und entwickelt sich im Rahmen der Planannahmen. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die Integration und Optimierung der Sanitärgroßhändler in der Slowakei, um der negativen Marktentwicklung in diesem Land gegenzusteuern.

Insgesamt erscheint aus heutiger Sicht, vor allem dank der Akquisition von Gnotec, ein Ergebnis über dem Niveau des Jahres 2012 möglich.

Unter www.frauenthal.at/Investor Relations/Berichte ist der komplette Halbjahresfinanzbericht 2013 abrufbar. 

 

Kontakt:

Frauenthal Holding AG
Dr. Martin Sailer
m.sailer@frauenthal.at

Mag. Erika Hochrieser
e.hochrieser@frauenthal.at

 

Rooseveltplatz 10
1090 Wien
Tel. +43 (0)1 505 42 06

 

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