Ergebnis zum 1. Quartal 2013

  • Der Umsatz der beiden fortzuführenden Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) geht im Vergleich zum 1. Quartal 2012 um MEUR 4,7 (-4,1%) auf MEUR 113,0 zurück (davon Frauenthal Automotive -11,7 %, davon SHT +3,0 %).
  • Die beiden fortzuführenden Geschäftsbereiche verzeichnen einen operativen Ergebnisrückgang (EBIT) um MEUR -3,2 auf MEUR -3,0 (davon Frauenthal Automotive MEUR -2,2, davon SHT MEUR -1,0).
  • Es wird ein Ergebnis nach Steuern von MEUR -3,7 (Rückgang um MEUR -2,1) erzielt; dem operativen Ergebnisrückgang der Division Frauenthal Automotive wirken verbesserte Finanzierungskosten entgegen.
  • Das Konzern-Eigenkapital wächst auf MEUR 121,7, die Eigenkapitalquote erreicht einen Höchststand von 35,6 %.
  • Das gestiegene Eigenkapital bildet die Basis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie.
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in MEUR1-3/2013Veränderung1-3/2012

Umsatz fortzuführende Geschäftsbereiche

113,0

-4,1 %

117,7

EBITDA fortzuführende Geschäftsbereiche

-0,3

 -113,2 %

 2,5

EBIT fortzuführende Geschäftsbereiche

-3,0* 0,2

Eigenkapital

121,7

+22,7 %99,2

EK-Quote

  35,6 %

+9,6 %26,0 %

Für Vergleichszwecke wurden die Vorjahreswerte der Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund des Verkaufs der Division Industrielle Wabenkörper an den japanischen Technologiekonzern IBIDEN angepasst. Die beiden Divisionen Frauenthal Automotive und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) werden im Ergebnis fortzuführende Geschäftsbereiche dargestellt.

Die Division Frauenthal Automotive muss marktbedingt einen Umsatzrückgang um MEUR -6,6 (–11,7 %) hinnehmen; das Ergebnis (EBIT) dieser Division geht um MEUR -2,2 auf MEUR -1,7 gegenüber dem guten Ergebnis im Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück.

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte erzielt eine Umsatzsteigerung um MEUR 1,8 (+3,0 %) auf MEUR 63,0, wovon MEUR 3,3 aus den 2012 akquirierten Großhandelsunternehmen in der Slowakei resultieren. Das Ergebnis des Vorjahres kann aufgrund kalenderbedingter Umsatzverschiebungen und des Geschäftsverlaufs in der Slowakei nicht erreicht werden. Das EBIT der Division von MEUR -0,7 liegt um MEUR 1,0 unter jenem des Vorjahrs.

In der Division Frauenthal Automotive wird langfristig keine markante Verbesserung der Nachfrage, kurzfristig allerdings auf Basis der aktuellen Produktionsplanungen der Kunden für das 2. und 3. Quartal 2013 ein Umsatzanstieg in der Größenordnung von 3-5 % erwartet. Für das Gesamtjahr 2013 wird aus gegenwärtiger Sicht ein Umsatzniveau (exklusive Umsatz Gnotec AB) moderat über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Diese Prognose für den extrem konjunktursensiblen Nutzfahrzeugbereich ist angesichts der volatilen makroökonomischen Situation mit besonders großer Unsicherheit behaftet.

In der Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) wird bei wiederum steigendem Marktanteil aufgrund der schwierigeren Marktbedingungen für das Gesamtjahr eine stabile Umsatzentwicklung in Österreich erwartet; das Wachstum der Gruppe wird im Wesentlichen aus dem neuen Bereich SHT Slovakia kommen. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist die Integration und Optimierung der beiden akquirierten Sanitärgroßhändler in der Slowakei.

Es wird nachhaltig die Strategie „Stärke durch Vielfalt“, mittels einer intensivierten Suche nach einer dritten Division verfolgt. Freie  Liquidität, ein attraktiver Dealflow sowie ein hochmotiviertes Führungsteam bilden die Basis für einen erfolgreichen Abschluss einer passenden Transaktion.

 

Unter www.frauenthal.at/Investor Relations/Berichte ist der komplette 1. Quartalsbericht 2013 abrufbar.

Kontakt:

Frauenthal Holding AG
Dr. Martin Sailer
m.sailer@frauenthal.at

Mag. Erika Hochrieser
e.hochrieser@frauenthal.at

Rooseveltplatz 10
1090 Wien
Tel. +43 (0)1 505 42 06 

 

 

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