Frauenthal Gruppe - Für Aufbau einer dritten Division 100 MEUR reserviert 

  • Eigenkapitalquote von 37 Prozent und ausreichend Liquidität
  • Jahresergebnis 2012 MEUR 39 
  • Dritte Division soll Stabilität weiter erhöhen

Wien, 11. März 2013Die im Wiener Prime Markt notierte Frauenthal-Gruppe verfügt nach dem erfolgreichen Verkauf der Division „Industrielle Wabenkörper“ über eine Eigenkapitalquote von rund 37 Prozent und mehr als ausreichend Liquidität, um ihren Akquisitionskurs fortzusetzen. Erklärtes Ziel ist der Erwerb eines neuen dritten Standbeins. Rund 100 MEUR kann Frauenthal für geeignete Unternehmensübernahmen mobilisieren.

 

Nach dem Verkauf der Kraftwerkssparte im letzten Jahr verfügt der börsennotierte Mischkonzern Frauenthal über zwei unterschiedliche Geschäftsbereiche, die in unterschiedlichen Konjunkturzyklen agieren. „Wir setzen bewusst auf eine Diversifikationsstrategie und werden dadurch sowohl Stabilität und als auch Shareholder Value erhöhen“, erklärt Hans Peter Moser, Vorstand Frauenthal Holding. „Durch den Aufbau einer neuen dritten Division wollen wir unsere Strategie fortführen. Unser Fokus richtet sich dabei auf eine Branche, die optimalerweise nicht mit unseren beiden bestehenden Divisionen korreliert. Wichtig ist für uns, dass wir mit diesem neuen dritten Standbein eine nachhaltig ertragreiche Marktposition erreichen können“, so Moser weiter. Die Kerninvestition sollte möglichst in Europa sein, „aber nicht in der Immobilien-, Finanz-, Dienstleistungs- oder Rüstungsbranche. Weitere Branchen möchten wir nicht ausschließen“, so Vorstand Moser.

 

Ausbau der beiden bestehenden Geschäftsbereiche wird fortgesetzt

Neben der aktiven Suche nach einem dritten Standbein werden auch die beiden bestehenden Geschäftsbereiche weiter ausgebaut. „Wir prüfen intensiv attraktive Akquisitionsmöglichkeiten sowohl in Österreich als auch außerhalb Österreichs“, erklärt Martin Sailer, Vorstand Frauenthal Holding. So wurden etwa im letzten Jahr zwei Sanitärgroßhändler in der Slowakei übernommen. „Mit diesen Akquisitionen sind wir bereits als größtes internationales Unternehmen die Nummer drei am slowakischen Markt. Damit wir unsere bestehende Logistikinfrastruktur optimal nutzen, sehen wir uns potentielle Übernahmekandidaten in den angrenzenden Ländern an“, so Sailer.

 

In der Sparte Automotive wurde im letzten Jahr in Tschechien das Druckluftbehälterwerk Worthington Cylinders gekauft.  Aktuell führt das Unternehmen Verhandlungen über den Erwerb von Gnotec AB, einen schwedischen Hersteller von Metallkomponenten im Automobil- und Industriekundenbereich. Gnotec AB erwirtschaftete 2012 mit rund 400 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 80 MEUR und produziert an Standorten in Schweden und in der Slowakei. „Mit dieser Akquisition könnte die Division Frauenthal Automotive ihr Produktportfolio erweitern und die Position als Nutzfahrzeug Zulieferer sowie die Präsenz in Schweden weiter ausbauen“, so Sailer. „Zusätzliche Akquisitionen werden derzeit geprüft, gerade deshalb, weil die aktuell niedrigen Bewertungen in der Automobilzuliefererbranche günstige Kaufoptionen bieten“.


Über die Frauenthal-Gruppe

 Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den zwei Unternehmensbereichen LKW-Zuliefergeschäft (Frauenthal Automotive: Stahlfedern, Druckluftbehälter für Bremssysteme) sowie Sanitär- und Heizungsgroßhandel (SHT). Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 2.700 Mitarbeiter und ist mit den neuen Standorten in neun europäischen Ländern vertreten.

 

Foto Vorstand Hans-Peter Moser und Martin Sailer elektronisch unter:
http://www.frauenthal.at/media/portals/1/vorstand.jpg
(Quelle: Frauenthal Holding AG, 300dpi)

 

Weitere Informationen:

 

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Internet: www.frauenthal.at

 

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