Vorläufiges Jahresergebnis 2012

Das Geschäftsjahr 2012 der Frauenthal-Gruppe ist vom Verkauf der Division Industrielle Wabenkörper an den japanischen Technologiekonzern IBIDEN geprägt. Das Closing des Verkaufs fand am 1. Juni 2012 statt. Für Vergleichszwecke wurden die Vorjahreswerte der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend angepasst. Die beiden Divisionen Frauenthal Automotive und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) werden im Ergebnis fortzuführende Geschäftsbereiche dargestellt.

  • Der Umsatz der beiden fortzuführenden Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) geht im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011 um MEUR 4,3 (-0,8 %) auf MEUR 509,9 zurück (davon Frauenthal Automotive -10,7 %, davon SHT +7,3 %).
  • Die beiden fortzuführenden Geschäftsbereiche verzeichnen einen operativen Ergebnisrückgang (EBIT) um MEUR 6,6 auf MEUR 7,9 (davon Rückgang Frauenthal Automotive MEUR -9,2 und Steigerung SHT MEUR +2,1).
  • Es wird ein Konzern-Eigenkapital von MEUR 127,5 erwartet, die Eigenkapitalquote erreicht voraussichtlich den bisherigen Höchststand von 37,4 %. Das gestiegene Eigenkapital bildet die Basis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie.

in MEUR

1-12/2012

Veränderung

1-12/2011

Umsatz fortzuführende Geschäftsbereiche

509,9-0,8%514,2

EBITDA gesamt

68,2+89,4%36,0

davon EBITDA fortzuführende Geschäftsbereiche

18,3-25,924,7

EBIT gesamt

56,3+150,2%22,5

davon EBIT fortzuführende Geschäftsbereiche

7,9-45,5%14,5

Eigenkapital

127,5+28,9%98,9

EK-Quote

37,4%+10,3%27,1%

*Das Veräußerungsergebnis wird mit dem bis zum Veräußerungszeitpunkt angefallenen Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit der Division Industrielle Wabenkörper gemäß IFRS 5 im Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereich zusammengefasst.

Die Division Frauenthal Automotive erleidet aufgrund einer konjunkturellen Abschwächung einen Umsatzrückgang um -10,7 %. Das Ergebnis (EBIT) sinkt auf MEUR -1,9 (Rückgang um MEUR -9,2 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011). Ein Marktabschwung  im Nutzfahrzeugbereich sowie ein ungünstiger Produktmix, Preissenkungen und gestiegene Materialpreise belasten das Ergebnis.

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) wächst um 7,3 %. Das EBIT beträgt MEUR 12,2 und ist im Vorjahresvergleich um MEUR 2,1 gestiegen.

Bei einem leicht rückläufigen Markt wird 2013 für die Division Frauenthal Automotive das Umsatzniveau des Jahres 2012 erwartet. Umsatzverlusten aus der aufgegebenen Aktivität im Bereich Umformteile (ehemals Linnemann-Schnetzer Form Parts in Ahlen) und der Verlust einzelner Aufträge im Bereich der leichten Federn stehen der Gewinn von Marktanteilen bei schweren Federn und Airtanks sowie der Zugewinn aus der Akquisition von Frauenthal Automotive Hustopece, Tschechien, (vormals Worthington Cylinders) gegenüber. Investitionen werden auf qualitäts- und vor allem produktivitätssteigernde Maßnahmen konzentriert.

In der Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) geht man in 2013 von einem moderaten Marktwachstum vor allem im Bereich des kommerziellen Neubaus und der kommerziellen Sanierung aus und erwartet erneut den Zugewinn von Marktanteilen aufgrund der konsequenten Fortsetzung der Qualitätsstrategie im Logistikbereich und der Investitionen in die Verkaufsoberfläche. Durch Optimierung von Einkaufsprozessen und der Konditionenpolitik soll die positive Profitabilitätsentwicklung weiter fortgesetzt werden.

Die genannten Zahlen für 2012 sind vorläufig und nicht geprüft. Das endgültige Ergebnis sowie die Konzernbilanz 2012 werden am 11. März 2013 veröffentlicht.

 

Kontakt:

Frauenthal Holding AG
Dr. Martin Sailer
m.sailer@frauenthal.at
Mag. Erika Hochrieser
e.hochrieser@frauenthal.at 

Rooseveltplatz 10
1090 Wien
Tel. +43 (0)1 505 42 06

 

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