Dicker Kapitalpolster für Wachstumskurs

  • Eigenkapitalquote auf Höchststand
  • Umsatz im 1. Halbjahr 2012 geringfügig hinter Vorjahr
  • EBIT auf MEUR 1,8 gesunken

Wien, 21. August 2012 … Die im Wiener Prime Markt notierte Frauenthal-Gruppe verfügt nach dem Verkauf der Division Industrielle Wabenkörper über eine Eigenkapitalquote von rund 37 Prozent und eine gestärkte Liquiditätssituation. Es ist geplant die strategischen Wachstumskonzepte voranzutreiben. Dabei wird bewusst auf eine Diversifikationsstrategie gesetzt, die sich wieder im ersten Halbjahr 2012 bestätigt hat. Trotz Marktabschwung im Nutzfahrzeugbereich und dem daraus resultierenden Umsatzrückgang in der Automotive Division lag der Gruppenumsatz mit 0,4 Prozent nur geringfügig hinter dem Vorjahr.

Das operative Ergebnis (EBIT) der Gruppe sank im Vergleich zum sehr guten Jahr 2011 um MEUR 4,7 auf MEUR 1,8. Dies wird vor allem durch Umsatzrückgang, Kostensteigerungen und Restrukturierungsaufwand in der Division Frauenthal Automotive verursacht.
„Ein Marktabschwung im Nutzfahrzeugbereich ist für den Umsatzrückgang von rund acht Prozent verantwortlich. Angesichts der volatilen Situation in Europa ist der Rückgang der Zulassungen bei Nutzfahrzeugen von rund zehn Prozent noch relativ moderat. Die konjunkturellen Unsicherheiten erfordern aber äußerste Wachsamkeit, beim ersten Anzeichen eines weiteren Marktabschwungs sind sofort entsprechende Anpassungsmaßnahmen zu setzen. Insgesamt ist für das Gesamtjahr 2012 derzeit mit einem Marktrückgang in der Größenordnung von 10-15 Prozent zu rechnen“, informiert Martin Sailer, Vorstand Frauenthal Gruppe.

„Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungstechnik konnte im gleichen Zeitraum um rund sieben Prozent wachsen und wir sehen einen positiven Ausblick für das Gesamtjahr. Durch unsere Diversifikationsstrategie können wir Schwankungen in einzelnen Bereichen abfedern“, so Sailer weiter.

 

Steigerung von Shareholder Value

Nach dem Verkauf der Division Industrielle Wabenkörper an den japanischen Technologiekonzern IBIDEN, verfügt die Gruppe über einen hohen Bestand an liquiden Mitteln für die Umsetzung der Wachstumsstrategie durch gezielte Akquisitionsaktivitäten.
„Ziel der Frauenthal-Gruppe ist die Steigerung von Shareholder Value durch Aufbau, Weiterentwicklung und Optimierung von Unternehmensbereichen, die eine führende Marktposition einnehmen oder erreichen können. Der Fokus liegt primär auf dem Ausbau der bestehenden Divisionen Frauenthal Automotive und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte. Im Bereich Frauenthal Automotive wird eine Verbreiterung des Produktspektrums angestrebt“, erklärt Hans Peter Moser, Vorstand Frauenthal Gruppe.
„Zur Umsetzung dieser Strategie werden in der Frauenthal Holding die Ressourcen für Business Development verstärkt. Es befinden sich mehrere potenzielle Akquisitionstargets in der Analysephase. Der Erwerb einer neuen „dritte Division“ ist ebenso ein strategisches Ziel“, so Moser weiter.

 

Über die Frauenthal-Gruppe

Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den zwei Unternehmensbereichen LKW-Zuliefergeschäft (Frauenthal Automotive: Stahlfedern, Druckluftbehälter für Bremssysteme) sowie Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT). Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 2.400 Mitarbeiter und produziert in sieben europäischen Ländern.

 

Foto Vorstand Hans-Peter Moser und Martin Sailer elektronisch unter:

http://www.frauenthal.at/media/portals/1/InvestorRelation_01.tif

 

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