Quartals- und Halbjahresbilanz

  • Einmaliger Restrukturierungsaufwand von MEUR 7,5 belastet das Konzernergebnis
  • Umsatzrückgang im Bereich Automotive Components (-64 Prozent)
  • Umsatzsteigerung in den Bereichen Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (+4 Prozent) und bei Industriellen Wabenkörpern  (+38 Prozent)
  • Kapazitätsabbau und Restrukturierungen im Bereich Automotive Components schaffen Voraussetzung für erfolgreiche Entwicklung 2010

Der Konzernumsatz der Frauenthal Gruppe reduzierte sich aufgrund des schwierigen Marktumfeldes im Nutzfahrzeugbereich für die ersten zwei Quartale um 34 Prozent auf MEUR 218,4. Die Auswirkungen der Krise im automotiven Bereich waren ausschlaggebend für das negative EBIT in der Höhe von MEUR -18,3.

Während der Geschäftsbereich Automotive Components einen starken Umsatzeinbruch um 64 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2008 erleidet, werden in den anderen beiden Bereichen Zuwächse erzielt. So konnte der Großhandelsbereich für Sanitär- und Heizungsprodukte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent steigern, der Bereich Industrielle Wabenkörper sogar um 38 Prozent. Diese beiden Bereiche konnten einen Umsatzzuwachs von MEUR 13,4 sowie ein EBIT Zuwachs von MEUR 0,3 erzielen.

Die Frauenthal Gruppe reagierte zeitgerecht auf den starken Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Automotive Components mit einer entschlossenen und erfolgreichen Restrukturierungsstrategie (Reduktion von Kapazitäten und Kosten, Straffung der Verwaltung) und schafft damit die Voraussetzung für eine zukünftig erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung.

Mit einer Eigenkapitalquote von 27,6 Prozent sowie ausreichendem Liquiditätsspielraum verfügt das Unternehmen über eine solide Basis.

Die Frauenthal Gruppe erwartet für das Gesamtjahr 2009 ein positives EBITDA vor außerordentlichem Restrukturierungsaufwand.


Unter www.frauenthal.at / Investor Relations / Berichte ist der komplette Quartalsbericht abrufbar.

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