„Frauenthal: Mit 80 MEUR auf Expansionskurs“

Wien, 19. Juni 2012... Die im Wiener Prime Markt notierte Frauenthal-Gruppe verstärkt mit 80 MEUR Kriegskasse ihren Expansionskurs. Nach dem erfolgreichen Verkauf der Division Industrielle Wabenkörper Anfang Juni 2012 verfügt das Unternehmen über die notwendige Liquidität Wachstum konsequent umzusetzen. Die Frauenthal-Gruppe setzt dabei auf „Buy-and-Build“ – eine Strategie, die auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet ist. Neben der Stärkung der beiden verbleibenden Divisionen wird über die Akquisition einer neuen dritten Division nachgedacht.

Das börsenotierte Unternehmen stärkt künftig ihre zwei verbleibenden Divisionen Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) und Frauenthal Automotive.

„Ein erster Schritt in Richtung Buy-and-Build Strategie ist uns mit der Akquisition Technopoint gelungen“, erläutert Hans Peter Moser, Vorstand der Frauenthal Holding AG. Die Division SHT hat Anfang April den Sanitärgroßhandel Technopoint mit Sitz in Bratislava übernommen. „Attraktive Akquisitionsmöglichkeiten zum Ausbau der beiden Divisionen werden sowohl in Österreich als auch außerhalb Österreichs intensiv geprüft“, so Moser weiter.

 

Aufbau einer neuen dritten Division in Prüfung

Neben den beiden derzeitigen Divisionen denkt das Unternehmen intensiv über Akquisitionen nach, die den Aufbau einer neuen dritten Division ermöglichen. „Dabei muss es sich um eine Produktnische handeln, in der wir die Chance sehen, eine nachhaltig ertragreiche Marktposition aufzubauen“, erklärt Moser, Vorstand der Frauenthal Holding AG. Darüberhinaus soll die Kerninvestition in ein mögliches drittes Standbein, in einem bekannten Kulturkreis sein.

„Unser Investitionsgrundsatz ist es, keine reinen Finanzinvestitionen zu tätigen, sondern: kaufen -halten - entwickeln. Ziel ist es dabei, einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil nach der Integration in unsere Gruppe zu erreichen“, so Sailer.

Der Akquisitionsfokus der Frauenthal-Gruppe richtet sich dabei auf 

  • Abspaltungen von größeren Unternehmen
  • Nachfolge bei Familienunternehmen
  • ergebnis- oder liquiditätsschwache Unternehmen
  • Unternehmen mit starken und nachhaltigen Marktpositionen

„Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Schaffung von nachhaltigen Werten nur dann gelingt, wenn man in einem Geschäftsbereich entweder über ein Alleinstellungsmerkmal verfügt oder eine entsprechende Marktposition erreicht. Dieses Alleinstellungsmerkmal das in Produkten oder Leistungen beinhaltet sein kann, haben wir in den beiden Divisionen Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) und Frauenthal Automotive erfolgreich gefunden“, erklärt Moser.

 

Gründe für Verkauf der Division Industrielle Wabenkörper

Bei den Kraftwerkskatalysatoren (Division Industrielle Wabenkörper) konnte die Frauenthal-Gruppe keine wettbewerbsfähige Position einnehmen, die eine dauerhafte erfolgreiche Weiterführung der Division sichergestellt hätte. Im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in dieser Sparte ist das Unternehmen zu schmal aufgestellt. Um längerfristig den Kraftwerkskatalysatoren Markt optimal zu bedienen hätte dies unverhältnismäßig hohe Investitionen bedeutet und „damit hätten wir ein hohes Risiko für unsere Aktionäre in Kauf genommen“, so Sailer. „Da sich die Zukunftsmärkte für diesen Bereich in China befinden, wären hohe Investitionen für Produktionsanlagen vor Ort notwendig gewesen.“

Das war auch der Grund für den Verkauf dieser Division Anfang Juni 2012. „Auf der Suche nach einem strategischen Partner war es uns wichtig, einen Investor zu finden, der einerseits am Standort selbst und dem dort vorhandenen Know-how interessiert ist und dem andererseits die entsprechenden Marktzugänge in den Zukunftsmärkten zur Verfügung stehen. Mit der japanischen Technologiegruppe IBIDEN European Holdings B.V. haben wir den idealen Partner gefunden“, so Sailer. 

 

Neue Aufgaben Verteilung

Die Veräußerung der Division Industrielle Wabenkörper bringt eine neue Aufgabenverteilung im Frauenthal-Vorstand. Mag. Hans-Peter Moser wird ab 1. Juli seine Verantwortung für die Division Frauenthal Automotive an Dr. Martin Sailer abgeben. Moser bleibt divisional weiterhin für die SHT verantwortlich und übernimmt dort den Aufsichtsratsvorsitz. Zudem ist er für den neuen Bereich Business Development verantwortlich. Herr Dr. Sailer ist somit für die Division Frauenthal Automotive verantwortlich und bleibt weiterhin in der Funktion des CFO der Gruppe.  

 

Eine Auswahl an Bildern, Vorstandsfotos und Produktfotos, zum Download sind auf unserer Homepage für Sie zur weiteren Verwendung bereitgestellt: Frauenthal Holding AG/News/Presse: http://www.frauenthal.at/index.php?tabid=79

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Mag. Erika Hochrieser
Investor Relations
Frauenthal Holding AG
Rooseveltplatz 10
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e.hochrieser@frauenthal.at

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