Frauenthal-Gruppe: Gut aufgestellt für künftige Herausforderungen

  • 12 Prozent Umsatzwachstum, EBIT plus 27 Prozent
  • Zwei der drei Divisionen auf Wachstumskurs

Wien, 24. November 2011 … Die im Wiener Prime Markt notierte Frauenthal-Gruppe setzt mit ihrer Diversifikationsstrategie auch im dritten Quartal 2011 ihre positive Entwicklung fort. Der Umsatz der Gruppe stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um erfreuliche 12 Prozent auf rund 443 MEUR. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um rund 27 Prozent auf 18,6 MEUR gesteigert werden. 

Sowohl die Division Automotive Components, als auch die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) konnten umsatz- und ergebnismäßig zulegen. Die Division Industrielle Wabenkörper verzeichnete auf sehr hohem Niveau einen leichten Rückgang. Die Frauenthal Gruppe ist auch für einen künftigen Konjunkturrückgang gut gerüstet.

Die Frauenthal-Gruppe konnte auch im dritten Quartal 2011 ihren Wachstumskurs konsequent fortführen. Auf Gruppenebene wurde das Nettoergebnis um 1,7 MEUR auf
11,0 MEUR gesteigert und das EBITDA liegt im 3. Quartal 2011 (Jänner bis September) mit 28,4 MEUR um 4,3 MEUR über dem Vergleichswert des Vorjahres. Durch die heterogenen Geschäftsmodelle ist das Unternehmen auch bei einem neuerlichen Einbruch der Gesamtwirtschaft gut aufgestellt.

 

Gerüstet für künftige Herausforderungen

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind auch bei einem neuerlichen konjunkturellen Abschwung als Unternehmen gut gerüstet“, informiert Vorstand Hans-Peter Moser. „Mit einer Eigenkapitalquote von über 26 Prozent verfügen wir über eine solide Basis. Nach der erfolgreichen Emission der neuen Unternehmensanleihe ist unsere Liquidität gesichert und wir können dadurch interessante Marktchancen wahrnehmen. Wir haben ein eingespieltes Management, schlanke Strukturen und agieren in unterschiedlichen Geschäftsbereichen. Deshalb können wir auch Schwankungen in einzelnen Bereichen gut abfedern“, so Sailer weiter.

Die Division Automotive Components konnte im Jahresvergleich einen Umsatzzuwachs von rund 32 Prozent erzielen. „Auf Basis der aktuellen Produktionsplanung der Kunden wird ein Abschwung in Europa erwartet, der jedoch deutlich geringer als im Jahr 2009 ausfallen sollte“, erklärt Vorstand Hans-Peter Moser. „Im Gegensatz zur Krise im Jahr 2009 sind keine überhöhten Lagerbestände an unverkauften Neufahrzeugen oder Gebrauchtfahrzeugen bei unseren Kunden erkennbar“, so Moser weiter.

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) erzielte in einem insgesamt stagnierenden Markt ein Wachstum von rund zwei Prozent. Für das Gesamtjahr 2011 wird mit moderatem Umsatzwachstum bei stabilem Marktanteil und gegenüber dem Vorjahr mit verbesserter Profitabilität gerechnet. „Dank der Fokussierung auf das private Sanierungsgeschäft, der verstärkten Präsenz im Westen Österreichs sowie einem Schwerpunkt auf innovative Produkte, etwa im Bereich Photovoltaik, ist die Division dem preislich hart umkämpften Objektgeschäft weniger ausgesetzt“, sagt Moser.

In der Division Industrielle Wabenkörper ist trotz Vollauslastung der Produktion ein Umsatzrückgang auf hohem Niveau von knapp vier Prozent zu verzeichnen. „Bei Diesel- und Kraftwerkskatalysatoren nahm der Preisdruck in Verbindung mit gestiegenen Rohstoffpreisen und einem relativ schwachen USD-Kurs zu. Jedoch erwarten wir in nächster Zeit keinen weiteren Anstieg der Rohstoffpreise. Die Nachfrage nach Kraftwerkskatalysatoren in Europa und den USA entwickelt sich positiv und wir gehen von einer Vollauslastung der Kapazitäten in der Wabenkörperproduktion bis in das 2. Quartal 2012 aus. Der Erschließung neuer Marktsegmente sowohl im Bereich Kraftwerkskatalysatoren als auch Dieselkatalysatoren für die Nutzfahrzeugindustrie schreitet gut voran. Trotz der erwarteten Stabilisierung der Rohstoffpreise wird die Ertragslage unter dem Vorjahresergebnis bleiben.“, informiert Sailer.

 

Über die Frauenthal-Gruppe

Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den drei Unternehmensbereichen Umwelttechnik (Industrielle Wabenkörper, keramische Kraftwerks- und Dieselmotorenkatalysatoren), LKW-Zuliefergeschäft (Automotive Components: Stahlfedern, Druckluftbehälter für Bremssysteme) sowie Sanitär- und Heizungsgroßhandel (SHT). Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 2.700 Mitarbeiter und produziert in sieben europäischen Ländern.

 

Foto Vorstand Hans-Peter Moser und Martin Sailer elektronisch unter:

http://www.frauenthal.at/media/portals/1/InvestorRelation_01.tif

 

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