Frauenthal Holding AG Hauptversammlung: Dividendenrendite von 6,25%

Hohe Eigenkapitalrentabilität und Forcierung von Akquisitionsprojekten - Zukunftsprojekt Diesel-Kat

In der gestrigen Hauptversammlung der Frauenthal Holding AG wurde eine Dividende von EUR 1,- je Aktie für 2002 beschlossen, die Dividendenrendite liegt bei 6,25%. Vorstandsvorsitzender Winfried Braumann: „Durch die äußerst geringe Verschuldung und die hohe Eigenkapitalausstattung sind wir für neue Akquisitionsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene hervorragend gerüstet. Wir verfolgen auch weiterhin konsequent eine nachhaltige und solide Wachstumsstrategie.“ Die Frauenthal Holding AG hat sich auch zur freiwilligen Implementierung des Austrian Code of Corporate Governance bekannt. Im heurigen Jahr werden die Voraussetzungen zur Erfüllung dieser strengsten Anforderungen, die derzeit an österreichische börsenotierte Gesellschaften gestellt werden, geschaffen.

Alle Anträge zur Tagesordnung wurden von der Hauptversammlung einstimmig beschlossen. Als Ex-Tag für die Dividende wurde der 28. Mai 2003 und als Zahltag der 5. Juni 2003 festgelegt. Der Tagesordnung entsprechend wurde der Jahresabschluss und der Konzernabschluss vorgelegt sowie der Vorstand und der Aufsichtsrat entlastet. Einstimmig beschlossen wurde eine Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder; in den letzten Jahren haben die Aufsichtsratsmitglieder keine Vergütung erhalten. Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2003 wurde wie im Vorjahr die BDO Auxilia Treuhand GmbH bestellt. 

 

Entwicklungsprojekt mit Zukunftspotential: der Diesel-Kat

Erhebliches Zukunftspotential steckt in dem Entwicklungsprojekt der Porzellanfabrik Frauenthal GmbH zur Herstellung von Katalysatoren zur Abgasreinigung und Stickoxidreduktion von mit Diesel betriebenen Kraftfahrzeugen. Mit einem namhaften europäischen Nutzfahrzeughersteller wurde ein Entwicklungsvertrag abgeschlossen. Mit den von Frauenthal entwickelten und derzeit in Testfahrzeugen im technischen Praxisbetrieb befindlichen Katalysatoren werden die durch die Abgasnormen Euro 4 und Euro 5 künftig vorgeschriebenen reduzierten Grenzwerte für Stickoxidemissionen erreicht und der kommerzielle Kostenrahmen eingehalten. 

 

Mit Styria-Gruppe Marktführer bei Blattfedern erworben

Das Beteiligungsportefeuille der Frauenthal Holding AG umfasst derzeit die Styria-Gruppe und die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH. Die Styria-Gruppe ist mit Produktionsstätten in Österreich, Frankreich, Deutschland und Slowenien Europas führender Hersteller von Blattfedern und Stabilisatoren für schwere Lastkraftfahrzeuge und Anhänger. Die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH produziert und vertreibt keramische Katalysatoren zur Reduktion von Stickoxiden in Rauchgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen sowie Wärmetauscher und Gießereifilter.

 

Rekordergebnis in 2002 erzielt

Der Gesamtumsatz der Gruppe belief sich im Jahr 2002 auf 119,8 Mio. Euro. Das konsolidierte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte 5,2 Mio. Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss betrug 3,5 Mio. Euro nach einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr von 9,6 Mio. Euro. Der Cash Flow aus dem Ergebnis erreichte 15,1 Mio. Euro.

Trotz der Prognoseunsicherheit kann für das Geschäftsjahr 2003 von einem guten Ergebnis ausgegangen werden, das jedoch unter dem hervorragenden Jahresergebnis 2002 liegen wird.

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