Frauenthal Holding AG auf Konsolidierungskurs – gute Ergebnisse zum 3. Quartal

 

Konstant positive Entwicklung aller Unternehmensbereiche zum 3. Quartal –zurückhaltende Einschätzung des Marktumfelds

  • 18% Umsatzplus gegenüber den ersten drei Quartalen 2009
  • EBIT gegenüber Vergleichszeitraum 2009 um MEUR 36,7 verbessert
  • Automotive Components wächst um 44 %
  • Wachstum in den Divisionen Industrielle Wabenkörper und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte
  • Zurückhaltende Marktprognosen für alle Divisionen

 Wien, 11. November 2010... Die Konsolidierung der Frauenthal-Gruppe wurde im 3. Quartal fortgesetzt. Gegenüber den ersten drei Quartalen des Jahres 2009 stieg der Umsatz um MEUR 59,9 (+17,8 %). Kumuliert weist die Gruppe ein Nettoergebnis von MEUR 9,3 aus. Das kumulierte EBIT von MEUR 14,7 entspricht einer Verbesserung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um MEUR 36,7.

 

Wachstum sämtlicher Divisionen

„Erfreulicherweise tragen alle unsere Sparten zu diesem Wachstum bei“, stellte Vorstand Dr. Martin Sailer fest. „Nach dem dramatischen Geschäftseinbruch im Vorjahr wächst die Division Automotive Components wieder – heuer bereits um 44 Prozent bzw. MEUR 42.“ Getragen wird der Umsatzanstieg zunehmend durch optimistische Marktprognosen der Kunden und einen Anstieg der Marktnachfrage in Europa mit einem Plus an Neuzulassungen bei Nutzfahrzeugen von 6%. „Darüber hinaus konnten wir die Kostenstruktur und Kapazitätsauslastung im Automotive-Bereich signifikant verbessern.“ An der Redimensionierung des deutschen Druckluftbehälterwerkes in Ahlen wird weiterhin gearbeitet.

 Die Division Industrielle Wabenkörper verzeichnet ein Wachstum von 14,5 % (MEUR 7,6). Auch der Bereich für Sanitär- und Heizungsprodukte wuchs trotz stagnierenden Marktumfelds um 4,4 % (MEUR 8,4). Auf Ebene des EBITDA bewirken vor allem die Umsatzsteigerung und die Kostenreduktion im Bereich Automotive Components eine Ergebnisverbesserung der Frauenthal-Gruppe um MEUR 31,8 auf MEUR 24,1.

 

SHT behauptet sich in schwierigem Markt

„Das Wachstum der Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) wird vor allem vom positiven Trend im privaten Sanierungsgeschäft getragen“, sagte Hans Peter Moser, Vorstandsvorsitzender der SHT Gruppe und Vorstand der Frauenthal Holding AG.  Seit Juli 2010 ist der neue integrierte Logistik-, Service- und Verkaufsstandort in Innsbruck voll operativ und wird der SHT einen signifikanten Ausbau der bislang unterrepräsentierten Position im Westen Österreichs ermöglichen.

„Ein wesentlicher Teil unserer Geschäftsstrategie besteht darin, österreichweit eng vernetzt mit unseren Kunden zu arbeiten“, so Moser. „Als führender Großhändler für Sanitär-, Installations- und Heizungstechnik arbeitet die SHT Gruppe daran, Kundennähe, Service und unsere reibungslose Logistik flächendeckend auszubauen. Mit der Niederlassung in Tirol kann SHT nun auch im Westen Österreichs den gewohnten Servicestandard bieten und unsere Kunden umfassend betreuen.“ 

Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien steigt deutlich. Einerseits herrscht ein starker Trend weg vom Neubau hin zur Renovierung. Die niedrigen Anlagerenditen führen dazu, dass Private wie Unternehmer verstärkt in Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit investieren. Unterstützt werden sie auf der anderen Seite durch attraktive Fördermöglichketen im Bereich der regenerativen Energieträger. Moser: „Die Politik ist gefordert, Anreize für diese positive Entwicklung zu erhalten und auszubauen. SHT unterstützt mit Top-Angeboten und konkurrenzlosem Service, zum Beispiel im Bereich der Photovoltaik, der Solarthermie und der Geothermie.“ 

Auch die Division Industrielle Wabenkörper setzt ihre erfolgreiche Entwicklung fort. Neben der anhaltend guten Nachfrage nach Kraftwerkskatalysatoren aus allen Marktregionen bewirkte vor allem die ansteigende Nachfrage nach Dieselkatalysatoren den aktuellen Umsatzzuwachs von 15 %. Die Markteinführung des neuen Produkts Plattenkatalysator befindet sich noch in einer frühen Phase.

 

Zurückhaltende Prognosen

In allen drei Divisionen bleibt die Einschätzung der Geschäftsentwicklung dennoch zurückhaltend. Die Erholung im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge (Division Automotive Components) ist moderat, die Mengennachfrage verglichen mit 2008 liegt immer noch bei -50%. Das von der österreichischen Bundesregierung vorgestellte Sparpaket wird keinen Aufschwung der Baukonjunktur im Verkaufsgebiet der SHT (Division Sanitärgroßhandel) zulassen und eine kurzfristig verbindliche Umweltgesetzgebung, am, für die Division Industrielle Wabenkörper wichtigen chinesischen Markt, ist nicht absehbar.

 

Basis der weiteren positiven Entwicklung wird ein äußerst bewusster Umgang mit liquiden Mitteln, sowie der absolute Fokus auf qualitätssteigernde Maßnahmen bei Produktentwicklungen und internen Prozessen sowie eine weiterhin enge Abstimmung mit wesentlichen Kunden in allen drei Divisionen, bleiben.

 

Über die Frauenthal-Gruppe

Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den drei Unternehmensbereichen Umwelttechnik (Industrielle Wabenkörper, keramische Kraftwerks- und Dieselmotorenkatalysatoren), LKW-Zuliefergeschäft (Automotive Components: Stahlfedern, Druckluftbehälter für Bremssysteme) sowie Sanitär- und Heizungsgroßhandel (SHT). Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 2.500 Mitarbeiter und produziert in sieben europäischen Ländern. (www.frauenthal.at)

 

 

Kontakt:

Oliver Stohlmann, +43 664 88603050, os@stohlmann.com

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