Frauenthal Holding plant Schließung des ungarischen Druckluftbehälterwerkes Linnemann-Schnetzer Hungary Kft.

Wien, 12. Jänner 2007... Die Frauenthal Holding AG wird die Produktion von Druckluftbehältern aus Stahl und Aluminium am Standort Hómezövársáhely (Ungarn) einstellen. Die Schließung des ungarischen Werkes soll im Verlauf des Jahres 2007 erfolgen. Die Produktion wird von den verbleibenden drei Standorten aufgenommen.

Das ungarische Werk wurde von der Linnemann-Schnetzer-Gruppe im Jahr 2000, zunächst als Pro-duktionsstandort für Druckluftbehälter aus Aluminium, aufgebaut und ab 2003 um die Stahlbehälter-produktion erweitert. Die Linnemann-Schnetzer-Gruppe wurde im Jahr 2004 durch den Frauenthal-Konzern erworben. Das ungarische Unternehmen hat derzeit 80 Beschäftigte. Der Jahresumsatz in 2006 belief sich auf ca. 9,6 Mio. €.

 

Produktionskapazitäten nicht voll ausgelastet

Im Segment der Druckluftbehälter besteht in Europa ein Überhang an Produktionskapazitäten. Auch in der Linnemann-Schnetzer Gruppe sind die Produktionskapazitäten nicht voll ausgelastet. Der Schlie-ßungsbeschluss ist eine konsequente Reaktion auf diese Markt- und Wettbewerbssituation und wird die Wettbewerbsfähigkeit der Linnemann-Schnetzer-Gruppe insgesamt stärken. Die Schließung trifft den ungarischen Standort, weil dieser als der kleinste Standort die geringsten Schließungskosten aufweist. Die Produktion wird von den verbleibenden drei Standorten aufgenommen.

„Wir treffen diese schmerzhafte Umstrukturierungsmaßnahme bewusst in einer Phase der Hochkon-junktur. Durch die gute Ergebnis- und Umsatzentwicklung, die wir für 2007 erwarten, werden die Schließungskosten den Wachstumstrend des Gruppenergebnisses nur wenig beeinträchtigen. Die Umstrukturierung wird aber für konjunkturell weniger gute Zeiten die Kostenstruktur und damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Druckbehältergeschäftes wesentlich verbessern“, kommentiert Dr. Win-fried Braumann, der Vorstandsvorsitzende der Frauenthal-Holding, den Zeitpunkt der Schließungsentscheidung.

Die negative Ergebnisauswirkung für die Linnemann-Schnetzer-Gruppe wird im heurigen Jahr per Saldo ca. 2,7 Mio € betragen. Die Kosten der Schließung werden bereits im Folgejahr durch die Re-duktion der Fixkosten und die Optimierung der Kostenstrukturen überkompensiert werden.

Mit der Belegschaft wird über ein Maßnahmenpaket zur Abfederung der sozialen Folgen der Schlie-ßung verhandelt.

 

Über Frauenthal Holding AG

Der Frauenthal Konzern ist eine Industriegruppe mit dreizehn Produktionsstandorten in Europa sowie einer Vertriebsgesellschaft in den USA und wird vom Sitz der Frauenthal Holding in Wien aus geführt. Die Aktien und die Anleihe der Frauenthal Holding AG notieren an der Wiener Börse.
Das Beteiligungsportfolio der Frauenthal Holding AG umfasst die neue Holding Frauenthal Deutsch-land mit der Automotive-Components-Gruppe zu der die Styria Gruppe (Europas führender Hersteller von Blattfedern und Stabilisatoren für schwere Lkw und Anhänger) und die Linnemann-Schnetzer Gruppe (Marktführer in Europa Stahl- und Aluminiumdruckbehälter)gehören. Die Gruppe produziert in Österreich, Deutschland, Frankreich, Slowenien, Ungarn, Finnland, Portugal und Rumänien. Ein wei-terer Bereich der Frauenthal Holding AG ist die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH, die sich mit der Produktion und dem Vertrieb von keramischen Katalysatoren zur Reduktion von Stickoxiden in Rauchgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen, Wärmetauschern und Gießereifiltern beschäftigt. Dazu gehört auch der Frauenthal-Dieselkatalysator, der 2005 erstmals serienmäßig produziert wurde. Den dritten Bereich der Holding bildet der 2005 erworbene Sanitärgroßhändler SHT Haustechnik AG.


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