Frauenthal Gruppe: Bericht zum 1. Quartal 2008

Der Umsatz der Frauenthal Gruppe lag im 1. Quartal 2008 um 18,5% über dem Umsatz des 1. Quartals 2007 und auch deutlich über dem für die ersten drei Monate des Jahres 2008 budgetierten Umsatzes.  Das EBIT des ersten Quartals übertraf den Betriebserfolg des Vorjahreszeitraumes hingegen um mehr als das Doppelte. Auch wenn bei diesem Vergleich zu beachten ist, dass das Quartalsergebnis des Vorjahres durch die Kosten der Schließung der Behälterfertigung in Ungarn belastet war, ist die Ergebnissteigerung doch in erster Linie durch die hervorragende Marktsituation im automotiven Geschäft verursacht.

Die wiederum stark gewachsenen Umsätze mit  Nutzfahrzeug-Komponenten und der weiterhin weltweit steigende Bedarf nach Kraftwerkskatalysatoren haben daher die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal dominiert. Der Sanitärgroßhandel konnte trotz höherer Umsätze im traditionell schwachen ersten Quartal das Ergebnis des exzeptionellen Vorjahresquartals nicht erreichen, liegt aber über den  internen Erwartungen.

Wir sehen daher die in der Jahresvorschau getroffene  Einschätzung bestätigt, dass Umsatz und Er-gebnis der Frauenthal Gruppe im Jahr 2008 deutlich höher sein werden als 2007, und durch den Weg-fall der Umstrukturierungskosten des Vorjahres der Ergebniszuwachs gegenüber dem Umsatzzuwachs sogar überproportional sein wird.

 

Umsatz

Die Frauenthal Gruppe steigerte im ersten Quartal des Geschäftsjahres in allen Unternehmensberei-chen ihren Umsatz deutlich. Der Konzernumsatz nach IFRS liegt im ersten Quartal 2008 mit MEUR 158,2 um 18,5 % über den Vorjahresvergleichswerten.

Im Bereich der Automotive Component Division brachten die außerordentlich positiven Marktbedin-gungen gute Verkaufserfolge und führten zu einem kumulierten Umsatzzuwachs von MEUR 15,6. Die neu erworbene serbische Gesellschaft A.D. Fabrika opruga Styria Gibnjara Kraljevo und die polnische Gesellschaft Pol-Necks Sp.z o.o ist heuer erstmals im Automotive Components Gruppenabschluss enthalten. Durch den steigenden Bedarf an Kraftwerkskatalysatoren erhöhte sich der Umsatz in der Porzellanfabrik Frauenthal um MEUR 3,0. Der Umsatzzuwachs in der SHT-Gruppe von MEUR 5,3 im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres geht auf die weiterhin gute Konjunktur in der Bau- und Renovierungsbranche zurück. Abweichend zum ersten Quartal des Vorjahres ist die Röhrich Heizung und Industriebedarf Gesellschaft m.b.H. im SHT-Gruppenergebnis enthalten.

 

Ergebnis

Das EBITDA der Gruppe im ersten Quartal 2008 liegt mit MEUR 11,6 um MEUR 5,2 über dem Ver-gleichswert des Vorjahres. Aus Sicht der einzelnen Geschäftsbereiche zeigt die Porzellanfabrik Frau-enthal einen Anstieg von MEUR 0,5 im EBITDA. In der SHT-Gruppe führte der Umsatzanstieg durch die erhöhten Strukturkosten zu keiner Ergebnisverbesserung. Den größten Ergebnisbeitrag mit MEUR 10,5 und damit einer Verdoppelung zur Vorjahresvergleichsperiode lieferte die Automotive Compo-nents Gruppe.

Umsatz und Ergebnis unterliegen in allen Geschäftsbereichen saisonalen Schwankungen. Daher ist aus derzeitiger Sicht eine aussagekräftige Prognose für das Gesamtjahr nicht möglich. 

 

Über Frauenthal Holding AG

Der Frauenthal Konzern ist eine Industriegruppe mit vierzehn Produktionsstandorten in Europa sowie einer Vertriebsgesellschaft in den USA und in Südkorea und wird vom Sitz der Frauenthal Holding in Wien aus geführt. Die Aktien und die Anleihe der Frauenthal Holding AG notieren an der Wiener Börse. Das Beteiligungsportfolio der Frauenthal Holding AG umfasst die Automotive-Components-Gruppe zu der die Styria Gruppe (Europas führender Hersteller von Blattfedern und Stabilisatoren für schwere LKW und Anhänger), die Linnemann-Schnetzer Gruppe (Marktführer in Europa für Stahl- und Alumi-niumdruckbehälter für LKW-Bremssysteme), Pol-Necks (Briden für LKW-Federn) und CERAM Cata-lysts (SCR-Dieselkatalysatoren für LKW) gehören. Die Gruppe produziert in Österreich, Deutschland, Frankreich, Serbien, Slowenien, Polen, Portugal und Rumänien.

Ein weiterer Geschäftsbereich der Frauenthal Holding AG ist die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH, die sich mit der Produktion und dem Vertrieb von keramischen Katalysatoren zur Reduktion von Stick-oxiden in Rauchgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen, Wärmetauschern und Gießereifiltern beschäftigt. Auf der Grundlage dieser Katalysatortechnologie wurde der Frauenthal-Dieselkatalysator entwickelt, der 2005 erstmals serienmäßig produziert wurde, und seit 2007 dem automotiven Ge-schäftsbereich zugeordnet ist.

Den dritten Bereich der Holding bildet der 2005 erworbene Sanitärgroßhändler SHT Haustechnik AG. Die SHT Haustechnik AG erreichte im Jahr 2006 mit 650 Mitarbeitern in Österreich einen Jahresumsatz von rund 200 Millionen Euro. Die SHT Haustechnik AG erwarb kürzlich die Firma Röhrich mit einem Jahresumsatz von ca. 19 Mio €, ein gut eingeführtes Großhandelsunternehmen, das seinen Hauptsitz in Salzburg hat, und im Heizungsbereich über hohe Kompetenz verfügt.

Unter www.frauenthal.at / Investor Relations / Berichte ist der komplette Quartalsbericht abrufbar.

Pressekontakt:
Babnik Communications & Partner
Mag. Elisabeth Babnik
Tel.: +43 (0) 1 581 33 66
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