Frauenthal Holding: Halbjahresergebnis 2008

  • 19,3 % Umsatzsteigerung im Vergleichszeitraum 2007
  • Steigerung des EBIT um mehr als das Doppelte

 Wien, 5. August 2008... Der Konzernumsatz der Frauenthal-Gruppe für die ersten zwei Quartale liegt mit MEUR 331,3 um 19,3 % über den Vorjahresvergleichswerten und spiegelt die sehr dynamische Entwicklung in allen drei Geschäftsbereichen. Das EBIT mit MEUR 18,4 des ersten Halbjahres übertraf den Betriebserfolg des 1. Halbjahres 2007 um mehr als das Doppelte.

Die Frauenthal Gruppe konnte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2008 in allen drei Unternehmensbereichen – automotive components, Industrielle Wabenkörper, Großhandel - deutlich an Umsatz zulegen. „In allen Bereichen übertraf das Betriebsergebnis eindeutig unsere Erwartungen“, freut sich Frauenthal Holding Vorstand Michael Ostermann. „Natürlich spüren wir, dass das konjunkturelle Umfeld abkühlt und konzentrieren uns verstärkt auf neue Märkte und neue Kunden. Zusätzlich profitieren wir von zahlreichen in der Vergangenheit durchgeführten strukturellen Verbesserungsmaßnahmen“, so Ostermann weiter.

Der größte Umsatz- sowie Ergebnisbeitrag ist auf den automotiven Bereich zurückzuführen. Die Nachfrage auf dem Nutzfahrzeugsektor war in den ersten sechs Monaten 2008 höher als prognostiziert. Dementsprechend lag der Umsatz dieses Geschäftsbereiches deutlich über dem des Vorjahres. Allerdings wurden bereits für 2009 von einigen großen Kunden im Nutzfahrzeugbereich Reduktionen im Auftragsvolumen zwischen 10% und 15% angekündigt. Der Konjunkturhöhepunkt scheint damit auch im Bereich Nutzfahrzeuge entsprechend der weltweiten Entwicklung überschritten zu sein.

Das Geschäft mit Kraftwerkskatalysatoren und Wärmetauschern wird weiterhin durch weltweit zunehmende Energienachfrage begünstigt. Neue Kohle- und Gaskraftwerke sind weltweit in Planung und zahlreiche bestehende Anlagen stehen vor der Renovierung. Der niedrige Dollarkurs macht es allerdings besonders in Asien und den USA schwer, konkurrenzfähig zu bleiben.

Der Großhandel (SHT) profitiert von den neugewonnenen Marktanteilen und den durchgeführten Akquisitionen im Bereich Heizung. Nach einem mengenmäßig starken ersten Quartal verzeichnet der Bau- und Renovierungssektor in Österreich im zweiten Quartal einen spürbaren Rückgang in der Nachfrage. Umsatz- als auch Ergebnisentwicklung liegen aber über den Erwartungen.

Insgesamt geht der Vorstand davon aus, dass Umsatz und Ergebnis der Frauenthal-Gruppe 2008 deutlich höher als 2007 sein werden. Aufgrund von Effizienzsteigerungen wird ein überproportionaler Ergebniszuwachs erwartet.

 

Über Frauenthal Holding AG

er Frauenthal Konzern ist eine Industriegruppe mit vierzehn Produktionsstandorten in Europa sowie einer Vertriebsgesellschaft in den USA und in Südkorea und wird vom Sitz der Frauenthal Holding in Wien aus geführt. Die Aktien und die Anleihe der Frauenthal Holding AG notieren an der Wiener Börse. Das Beteiligungsportfolio der Frauenthal Holding AG umfasst die Automotive-Components-Gruppe zu der die Styria Gruppe (Europas führender Hersteller von Blattfedern und Stabilisatoren für schwere LKW und Anhänger), die Linnemann-Schnetzer Gruppe (Marktführer in Europa für Stahl- und Alumi-niumdruckbehälter für LKW-Bremssysteme), Pol-Necks (Briden für LKW-Federn) und CERAM Cata-lysts (SCR-Dieselkatalysatoren für LKW) gehören. Die Gruppe produziert in Österreich, Deutschland, Frankreich, Serbien, Slowenien, Polen, Portugal und Rumänien.

Ein weiterer Geschäftsbereich der Frauenthal Holding AG ist die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH, die sich mit der Produktion und dem Vertrieb von keramischen Katalysatoren zur Reduktion von Stick-oxiden in Rauchgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen, Wärmetauschern und Gießereifiltern beschäftigt. Auf der Grundlage dieser Katalysatortechnologie wurde der Frauenthal-Dieselkatalysator entwickelt, der 2005 erstmals serienmäßig produziert wurde, und seit 2007 dem automotiven Ge-schäftsbereich zugeordnet ist.

Den dritten Bereich der Holding bildet der 2005 erworbene Sanitärgroßhändler SHT Haustechnik AG. Die SHT Haustechnik AG erreichte im Jahr 2006 mit 650 Mitarbeitern in Österreich einen Jahresumsatz von rund 200 Millionen Euro. Die SHT Haustechnik AG erwarb kürzlich die Firma Röhrich mit einem Jahresumsatz von ca. 19 Mio €, ein gut eingeführtes Großhandelsunternehmen, das seinen Hauptsitz in Salzburg hat, und im Heizungsbereich über hohe Kompetenz verfügt.

Unter www.frauenthal.at / Investor Relations / Berichte ist der komplette Quartalsbericht abrufbar.

Pressekontakt:
Babnik Communications & Partner
Mag. Elisabeth Babnik
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E-Mail: office@babnik.at
www.babnik.at

 

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