Frauenthal Gruppe: Bericht zum 3. Quartal 2008

  • 14,9 % Umsatzsteigerung im Vergleichszeitraum 2007
  • Steigerung des EBIT um knapp das Doppelte

Wien, 04. November 2008... Der Konzernumsatz der Frauenthal-Gruppe für die ersten drei Quartale liegt mit MEUR 501,9 um 14,9 % über den Vorjahresvergleichswerten und spiegelt die sehr dynamische Entwicklung in allen drei Geschäftsbereichen wider. Das EBIT mit MEUR 29,1 übertraf den Betriebserfolg der Vergleichsperiode um 77,5 %. Der größte Umsatz- sowie Ergebnisbeitrag ist auf den automotiven Bereich zurückzuführen.

Die Frauenthal Gruppe konnte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2008 in allen drei Unternehmensbereichen – Automotive Components, Industrielle Wabenkörper, Großhandel - deutlich an Umsatz zulegen. „Besonders der Geschäftsbereich der Automotive Components weist gegenüber dem Vorjahr ein sehr starkes Wachstum auf“, freut sich Frauenthal Holding Vorstand Martin Sailer. „Natürlich sind wir nach dem außergewöhnlich langen Nachfrageboom mit deutlichen Auftragsrückgängen als unmittelbare Folge der Finanzkrise konfrontiert. Die im 3. Quartal bestehende hohe Auslastung erleichtert die eingeleitete Kapazitätsanpassung an die rückläufigen Auftragseingänge. Weitere Restrukturierungsmaßnahmen sind in Vorbereitung“, so Sailer weiter.

 

Wachstumspotenzial bei Dieselkatalysatoren

Im Bereich der Dieselkatalysatoren entwickeln sich die Umsätze erheblich über dem Vorjahresniveau. Derzeit werden noch überwiegend LKW ohne Katalysator produziert und verkauft. Da die Kundenanzahl noch sehr gering ist, verfügt dieser Bereich über ein bedeutendes Wachstumspotenzial.

Das Geschäft mit Kraftwerkskatalysatoren und Wärmetauschern setzt sich positiv auf allen Märkten fort, in denen die Frauenthal Gruppe tätig ist. Das Wachstum wird von neuen Umweltschutzauflagen (China, USA) und Ersatzbedarf in zahlreichen Kraftwerken in USA und Europa bestimmt. In China ist die Errichtung eines Produktionsstandortes geplant, der  den Zugang zu diesem bedeutenden Wachstumsmarkt erleichtern wird. China ist aufgrund der neuen Umweltschutzauflagen und des wachsenden Energiebedarfes der größte Hoffnungsmarkt.

Im zweiten Quartal wurde bereits ein Abkühlen im Bau- und Renovierungssektor spürbar. Im dritten Quartal ist auch im Sanitärbereich ein deutlicher Marktrückgang festzustellen.

Die geschäftliche Entwicklung ist im 4. Quartal 2008 von deutlich rückläufigen Kundenaufträgen, insbesondere im Geschäftsbereich Automotive Components, gekennzeichnet. Der Vorstand erwartet daher für das 4. Quartal geringere Umsatz- und Ergebnisbeiträge als im 3. Quartal. Dennoch werden im Jahr 2008 insgesamt deutlich steigende Umsätze erreicht und aufgrund von Effizienzsteigerungen ist sogar ein überproportionaler Ergebniszuwachs zu erwarten.

 

Über Frauenthal Holding AG

Der Frauenthal Konzern ist eine Industriegruppe mit fünfzehn Produktionsstandorten in Europa sowie einer Vertriebsgesellschaft in den USA, in Südkorea sowie einem Vertriebsoffice in China und wird vom Sitz der Frauenthal Holding in Wien aus geführt. Die Aktien und die Anleihe der Frauenthal Holding AG notieren an der Wiener Börse. Das Beteiligungsportfolio der Frauenthal Holding AG umfasst die Automotive-Components-Gruppe zu der die Styria Gruppe (Europas führender Hersteller von Blattfedern und Stabilisatoren für schwere LKW und Anhänger), die Linnemann-Schnetzer Gruppe (Marktführer in Europa für Stahl- und Aluminiumdruckbehälter für LKW-Bremssysteme), Pol-Necks (Briden für LKW-Federn) und CERAM Catalysts (SCR-Dieselkatalysatoren für LKW) gehören. Die Gruppe produziert in Österreich, Deutschland, Frankreich, Serbien, Slowenien, Polen, Portugal und Rumänien.

Ein weiterer Geschäftsbereich der Frauenthal Holding AG ist die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH, die sich mit der Produktion und dem Vertrieb von keramischen Katalysatoren zur Reduktion von Stickoxiden in Rauchgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen, Wärmetauschern und Gießereifiltern beschäftigt. Auf der Grundlage dieser Katalysatortechnologie wurde der Frauenthal-Dieselkatalysator entwickelt, der 2005 erstmals serienmäßig produziert wurde, und seit 2007 dem automotiven Ge-schäftsbereich zugeordnet ist.

Das dritte Standbein bildet der Sanitärgroßhändler SHT Haustechnik AG.


Unter www.frauenthal.at / Investor Relations / Berichte ist der komplette Quartalsbericht abrufbar.


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