Frauenthal Gruppe: Werkserweiterung im Bereich Industrielle Wabenkörper

  • Spatenstich am 24. Juli 2009 in Frauental für den Ausbau zusätzlicher Produktionskapazitäten
  • Wachsende Exporte-Märkte: China, USA, Korea
  • 5,2 Mio EUR Investitionsbudget für 2009
  • Verdoppelung der Produktionsmengen bei Kraftwerkskatalysatoren

Wien, 24. Juli 2009... In der kommenden Woche beginnen die Bauarbeiten für die Errichtung eines Metallbearbeitungszentrums bei der Porzellanfabrik Frauenthal GmbH. Das ist der erste Schritt für den Ausbau zusätzlicher Produktionskapazitäten am Standort. Im neuen Gebäude werden die hauseigene Werkzeugfertigung und die neue Modulteilefertigung untergebracht. Damit werden bei der Metallbearbeitung Synergien bestmöglich genutzt. Produziert wird unter anderem für Exportmärkte wie China, USA und Korea.

Modulteile – wie z.B. Bleche, Roste, Rahmen, Gitter, etc. – werden bei der Endmontage von SCR-Kraftwerkskatalysatoren verwendet. Bisher wurden diese Blech- und Metallteile ausschließlich von Lieferanten bezogen. Aufgrund der stark steigenden Produktionsmengen bei Kraftwerkskatalysatoren, die sich innerhalb von nur zwei Jahren nahezu verdoppelt haben, soll ein Teil des bisher zugekauften Materials durch Eigenfertigung abgedeckt werden. Dadurch werden zeitweilig aufgetretene Lieferengpässe künftig vermieden und die Kostenstruktur wesentlich verbessert.

„Das Metallbearbeitungszentrum ist ein wesentliches Vorhaben des Investitionsbudgets 2009. Insgesamt werden bei der Porzellanfabrik Frauenthal GmbH heuer rund EUR 5,2 Millionen in neue Produktionslinien, Infrastruktur, Maschinen und Anlagen investiert“, so Mag. Hans Peter Moser über die Errichtung der neuen Anlage.  

Das neue Gebäude soll im Oktober fertig gestellt sein und umfasst eine Produktions- und Lagerfläche von rd. 1.000 m² sowie Büros und Sozialräume. Bis zu 20 MitarbeiterInnen werden zusätzlich beschäftigt sein.

China ist aufgrund neuer Umweltschutzauflagen der größte Hoffnungsmarkt. Der Auftragsbestand im Bereich Industrielle Wabenkörper erreichte historische Höchststände. Der ab Ende des letzten Jahres wieder steigende Kurs des US-Dollars verbesserte die preisliche Wettbewerbsposition und Ertragskraft.

 

Über Frauenthal Holding AG

Der Frauenthal-Konzern ist eine Industriegruppe mit dreizehn Produktionsstandorten in Europa sowie je einer Vertriebsgesellschaft in den USA und Korea und einem Vertriebsoffice in China. Der Frauenthal-Konzern wird von der Frauenthal Holding AG mit Sitz in Wien geführt, die Aktien und Anleihe der Frauenthal Holding AG notieren an der Wiener Börse.

Das Beteiligungsportfolio der Frauenthal Holding AG umfasst die Automotive Components Gruppe zu der die Styria Gruppe (Europas führender Hersteller von Blattfedern und Stabilisatoren für schwere Lkw und Anhänger), die Linnemann-Schnetzer Gruppe (Marktführer in Europa für Stahl- und Aluminiumdruckbehälter für Lkw-Bremssysteme), das Dieselkatalysatorengeschäft sowie die Firma Pol-Necks (führender Hersteller für Briden in Europa) gehören. Die Gruppe produziert in Österreich, Deutschland, Frankreich, Slowenien, Portugal, Rumänien und Polen.

Ein weiterer Geschäftsbereich der Frauenthal Holding AG ist die Porzellanfabrik Frauenthal GmbH, die sich mit der Produktion und dem Vertrieb von keramischen Katalysatoren zur Reduktion von Stickoxiden in Rauchgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen, Wärmetauschern und Gießereifiltern beschäftigt. Auf der Grundlage dieser Katalysatortechnologie wurde der Frauenthal-Dieselkatalysator entwickelt, der 2005 erstmals serienmäßig produziert wurde.

Der dritten Bereich der Holding bildet der 2005 erworbene Sanitärgroßhändler SHT Haustechnik AG, österreichs führender Großhändler für Sanitär-, Heizungs- und Installationstechnik mit dem Vertrieb führender Markenartikel und der Eigenmarke Prisma und SaniMeister.

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Dr. Martin Sailer
Mag. Erika Hochrieser
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A-1040 Wien
Tel + 43(1) 505 42 06
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Mag. Elisabeth Babnik
Tel.: +43 (0) 1 581 33 66
E-Mail: office@babnik.at
http://www.babnik.at

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