Halbjahresfinanzbericht zum ersten Halbjahr 2011

Ergebnis 1. Halbjahr 2011

Im ersten Halbjahr 2011 hat sich die positive Entwicklung auf Gruppenebene fortgesetzt. Im Jahresvergleich konnte der Gruppenumsatz um 15,1% auf MEUR 287,5 zulegen, das Nettoergebnis verzeichnete einen Zuwachs von MEUR 3,2 auf MEUR 6,1. Das EBITDA liegt mit MEUR 16,7 um MEUR 4,6 über dem Vergleichswert des Vorjahres, wobei gut die Hälfte auf den Ergebnisbeitrag der Division Automotive Components zurückzuführen ist. Das EBIT der Frauenthal-Gruppe verbesserte sich im Quartalsvergleich von MEUR 5,8 auf MEUR 10,2
(+75,9%). Zwei der drei Divisionen befinden sich auf Wachstumskurs und konnten Umsatz- und Ergebniszuwächse erzielen.

Als Folge der Markterholung der europäischen Nutzfahrzeugmärkte sowie dem Nachholen von aufgeschobenen Investitionen der Transportunternehmen konnte die Division Automotive Components einen kumulierten Umsatzzuwachs in den ersten sechs Monaten des Jahres von MEUR 36,9 (+42,3%) verzeichnen.

In der Division Industrielle Wabenkörper ist ein Umsatzrückgang von MEUR -2,7 (-6,6%) zu verzeichnen. Dieser ist nicht auf rückläufiges Volumen, sondern ausschließlich auf den gestiegenen Preisdruck sowohl im Bereich der Diesel- als auch der Kraftwerkskatalysatoren zurückzuführen. Die Nachfrage nach Dieselkatalysatoren ist um 107% angestiegen, während im Kraftwerksbereich der Auftragseingang aus Asien, insbesondere China, deutlich rückläufig war. Die Nachfrage nach Kraftwerkskatalysatoren in Europa und den USA entwickelt sich positiv. Die signifikanten Preissteigerungen von wichtigen Rohstoffen sowie die aggressive Preispolitik von Wettbewerbern belasten allerdings die Margen im Kraftwerksgeschäft. Die Signale der sich abzeichnenden Umweltgesetzgebung in China sind vielversprechend. Noch sind die Kunden aber zurückhaltend und warten die konkrete Umsetzung der Gesetzgebung ab.

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) erreichte in einem insgesamt stagnierenden Markt ein Umsatzwachstum von MEUR 2,6 (+2,1%). Die Division ist dem stagnierenden und preislich hart umkämpften Objektgeschäft weniger ausgesetzt, da vornehmlich auf das private Sanierungsgeschäft fokussiert wird.

Auf Basis der aktuellen Produktionsplanung der Kunden wird in der Division Automotive Components zumindest für das dritte Quartal eine kontinuierliche Nachfrageentwicklung erwartet. In der Division Industrielle Wabenkörper wird für das gesamte Jahr mit einer Vollauslastung der Kapazitäten gerechnet, jedoch wird erwartet, dass aufgrund der Rohstoffpreise, des Dollar Wechselkurses sowie des Preisdrucks im Bereich der Dieselkatalysatoren die Ertragslage der Division unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Für das Gesamtjahr 2011 wird in der Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte mit einem moderatem Umsatzwachstum bei weiteren Marktanteilsgewinnen gerechnet.

Unter www.frauenthal.at  / Investor Relations / Berichte ist der komplette Halbjahresfinanzbericht 2011 abrufbar.

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