Frauenthal-Gruppe mit eindrucksvollem Ergebnis

  • Konsolidierung und Konzernergebnis von 17,4 MEUR
  • Automobilzuliefer-Division wächst um 48 Prozent
  • Rekordergebnisse bei den Industriellen Wabenkörpern und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT)
  • Eigenkapital deutlich gestärkt

Wien, 31. März 2011 … Die im Wiener Prime Markt notierte Frauenthal-Gruppe erzielte im Jahr 2010 mit einem Jahresüberschuss von 17,4 MEUR eines der besten Ergebnisse ihrer Geschichte. Alle drei Divisionen verzeichneten ein Wachstum und damit die Voraussetzung für eine nachhaltig profitable Entwicklung. Die im historischen Krisenjahr 2009 massiv restrukturierte Automobilzuliefer-Division Automotive Components kehrte in die Gewinnzone zurück. Die beiden anderen Divisionen, Industrielle Wabenkörper sowie SHT-Großhandel, erzielten Rekordergebnisse. Die Eigenkapitalquote wurde auf rund 31 Prozent gesteigert, und es wurde ausreichender Liquiditätsspielraum für weitere Expansionsschritte geschaffen.

„Das Prinzip der Risikostreuung aufgrund der diversifizierten Geschäftsbereiche hat sich im Jahr der Konsolidierung erneut bewährt. Während wir in Krisenjahren unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen in den einzelnen Branchen sind, trugen im Jahr 2010 alle Divisionen zum Jahresergebnis in einem ausgewogenen Verhältnis bei“, erklärt Hans Peter Moser, Vorstandsmitglied der Frauenthal Gruppe.

 

Wachstum in allen drei Divisionen

Die Erholung des europäischen Nutzfahrzeugmarktes bewirkte einen signifikanten Produktionsanstieg von 48 Prozent im Bereich Automotive Components. „Entscheidend für das positive Ergebnis (EBIT) im Nutzfahrzeugbereich von 3,9 MEUR waren die im Geschäftsjahr 2009 vorgenommenen Restrukturierungsmaßnahmen, die 2010 voll wirksam wurden. Das Ergebnis konnte somit um 41,2 MEUR verbessert werden“, so Vorstandsmitglied Martin Sailer.

„Für die zukünftigen Wachstumschancen ist die Entwicklung gewichtsreduzierter Produkte besonders wichtig“, informiert Sailer. Durch Verringerung des Treibstoffverbrauchs helfen diese den Nutzfahrzeugherstellern bei der Realisierung der 2013 geltenden strengen Abgasnorm Euro VI.

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte konnte in einem insgesamt stagnierenden Markt auch 2010 ein solides Wachstum von 3,5 Prozent erzielen. „Haupttreiber der positiven Entwicklung war einmal mehr die Sanierung privater Wohnobjekte, während das preislich umkämpfte Objektgeschäft deutlich zurückging“, informiert Hans Peter Moser.
Der zur Jahresmitte in Betrieb gegangene integrierte Service-, Logistik- und Verkaufsstandort in Innsbruck verbesserte den Marktanteil der SHT, welche im Westen Österreichs noch unterrepräsentiert war. Die Division konnte mit 8,1 MEUR (EBIT) das beste Ergebnis seit dem Bestehen des Unternehmens erzielen.

Die Division Industrielle Wabenkörper profitierte besonders stark von der Erholung des Nutzfahrzeugmarktes. Neben der guten Nachfrage nach Kraftwerkskatalysatoren konnte der Umsatz mit Katalysatoren für Dieselmotoren um 174 Prozent gesteigert werden. Auch diese Division erzielte mit 10,9 MEUR (EBIT) das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Bei Vollauslastung der Kapazitäten stieg der Umsatz insgesamt um 13 Prozent auf 79,4 MEUR wobei sich Neuprojekte in Europa sowie Replacement-Aufträge aus den USA besonders gut entwickelten. Das China-Geschäft leistete mit einem Anteil von 35 Prozent erneut einen wesentlichen Beitrag. Aufgrund der Ungewissheit über die weitere Entwicklung der chinesischen Umweltgesetzgebung war der Auftragseingang aus China jedoch stark rückläufig.

 

Frauenthal schafft Rahmenbedingungen für weitere Expansion

Der Umsatz der Gruppe stieg um 19 Prozent und es konnten Nettoverbindlichkeiten um 2,2 MEUR abgebaut werden. Da zur Stärkung der Eigenkapitalbasis aus dem Geschäftsjahr 2009 keine Dividende ausgeschüttet wurde, konnte der Verlust aus dem Jahr 2009 zu fast 60 Prozent ausgeglichen werden. „Die Eigenkapitalquote konnte somit auf rund 31 Prozent gesteigert werden“, verdeutlicht Sailer.

Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet die Gesellschaft eine Fortsetzung der Erholung der Nutzfahrzeugmärkte. Auch in den Divisionen SHT und Industrielle Wabenkörper ist weiteres Wachstum realistisch. Die guten Geschäftsaussichten sowie die aktuelle günstige Lage der Kapitalmärkte will die Frauenthal Gruppe zur Emission einer neuen Unternehmensanleihe nutzen. Das Volumen soll 75 MEUR mit der Möglichkeit einer Aufstockung betragen und zur Tilgung bestehender Finanzverbindlichkeiten sowie zur Finanzierung von Wachstumsprojekten verwendet werden.

 

Über die Frauenthal-Gruppe

Die an der Wiener Börse notierte Frauenthal-Gruppe ist ein Mischkonzern mit den drei Unternehmensbereichen Umwelttechnik (Industrielle Wabenkörper, keramische Kraftwerks- und Dieselmotorenkatalysatoren), LKW-Zuliefergeschäft (Automotive Components: Stahlfedern, Druckluftbehälter für Bremssysteme) sowie Sanitär- und Heizungsgroßhandel (SHT). Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 2.500 Mitarbeiter und produziert in sieben europäischen Ländern.

 

Foto Vorstand Hans Peter Moser und Martin Sailer elektronisch unter:
http://www.frauenthal.at/media/portals/1/InvestorRelation_01.tif

Weitere Informationen:

Frauenthal Holding AG
Mag. Erika Hochrieser
Dr. Martin Sailer
Investor Relations
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A-1090 Wien
Tel: +43 1 505 42 06 35
Email: e.hochrieser@frauenthal.at
Internet: www.frauenthal.at 

 

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