Ergebnis zum dritten Quartal 2009

Die Frauenthal Gruppe begegnet dem schwierigen Marktumfeld im Nutzfahrzeugbereich mit Kostenoptimierungen im Bereich Automotive Components sowie Umsatz- und Ergebnissteigerungen in den beiden nicht-automotiven Bereichen. 

  • Positives EBITDA von MEUR 3,4 vor Restrukturierungsmaßnahmen in den ersten drei Quartalen 2009
  • Kosteneinsparungen und Bodenbildung im Bereich Automotive Components
  • Umsatzsteigerungin den Bereichen Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (+4Prozent) und bei Industriellen Wabenkörpern  (+44 Prozent)
  • Kapazitätsabbau und Restrukturierungen im Bereich Automotive Components schaffen Voraussetzung für erfolgreiche Entwicklung

Der Konzernumsatz der Frauenthal Gruppe lag in den ersten drei Quartalen2009 mit MEUR 336 um 33,1 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres von MEUR 501,9. Während der Geschäftsbereich Automotive Components einen starken Umsatzrückgang von MEUR 185,5 (-66 Prozent) im Vergleich zum Rekordjahr 2008 erleidet, verzeichnet der Großhandelsbereich für Sanitär- und Heizungsprodukte einen Umsatzzuwachs von 4,1 Prozent und der Bereich Industrielle Wabenkörpersogar ein Umsatzplus von 43,9 Prozent. Die beiden nicht-automotiven Bereiche können einen Umsatzzuwachs von MEUR 25,4 erzielen.

Durchmassive Kosteneinsparungen im Bereich Automotive Components konnte das EBITDA auf Gruppenebene kontinuierlich verbessert werden. Das EBITDA der Frauenthal Gruppe liegt zwar in den ersten drei Quartalen mit MEUR-7,7 um MEUR 48,4 unter dem Vorjahresvergleichswert, bereinigt um den gesamten Restrukturierungsaufwand (MEUR 11,1) erreicht es jedoch MEUR 3,4. Im 3. Quartal (Juli bis September), in dem ein EBIT von MEUR 3,6 vor Restrukturierungsmaßnahmen erzielt werden konnte, bestätigt sichder Aufwärtstrend.

Im Bereich Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte wirkt sich der Umsatzzuwachs nicht in gleichem Ausmaßauf das Ergebnis aus, da der Preiswettbewerb die Handelsspannereduziert. Der zunehmende Bedarf an Kraftwerkskatalysatoren konnte positiv mit einer Steigerung des EBITDA von mehr als 64,6% gegenüberdem Vorjahr umgesetzt werden. Zusammen erreichen diese beiden nicht-automotiven Bereiche Ergebniszuwächse von MEUR 2,3.

Das Management erwartet aufgrund der Anpassung der Kostenstrukturen an das geringere Marktvolumen im Bereich Automotive Components sowie der positiven Entwicklung der beiden nicht-automotiven Bereiche für dasGesamtjahr 2009 ein positives operatives EBITDA vor außerordentlichem Restrukturierungsaufwand. 

Unter www.frauenthal.at / Investor Relations / Berichte ist der komplette Quartalsbericht abrufbar.

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