Ergebnis 1. Halbjahr 2010

Die positive Umsatzentwicklung in allen Geschäftsbereichen führte zu einer deutlichen Verbesserung der Ergebnisentwicklung im 2. Quartal. Gegenüber dem Vergleichszeitraum, dem 1. Halbjahr 2009, stieg der Umsatz der Frauenthal-Gruppe um erfreuliche +14 % bzw. EUR 31,4 Mio. Auf Ebene des EBITDA bewirkte neben der Umsatzsteigerung vor allem die nun weitestgehend wirksame Kostenre-duktion im Bereich Automotive Components eine Ergebnisverbesserung auf Gruppenebene um EUR 22,5 Mio. auf EUR 12,1 Mio. Auch das EBIT stieg im Halbjahresvergleich um EUR 24,1 Mio. auf EUR 5,8 Mio. und dreht damit in den positiven Bereich. Die Frauenthal-Gruppe erzielte im 1. Halbjahr ein positives Nettoergebnis von EUR 2,9 Mio.

Die Division Automotive Components profitierte mit einem Umsatzanstieg von +25 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2009  von der aktuellen moderaten Erholung der NFZ-Märkte. Bei einem Umsatz von EUR 87,3 Mio. erzielte dieser Unternehmensbereich im 1. Halbjahr 2010 ein EBITDA von EUR 3,0 Mio. und ein ausgeglichenes EBIT.

Es waren keine bedeutenden Restrukturierungskosten zu verzeichnen, da für die noch abzuschlie-ßenden Restrukturierungsmaßnahmen bereits im Jahr 2009 Vorsorge getroffen wurde. In der Division Automotive Components hat der wichtigste Kunde für den Standort der Linnemann-Schnetzer-Gruppe in Ahlen im Bereich Druckluftbehälter die schrittweise Verlagerung des Auftrags an einen Wettbewer-ber angekündigt. Die drohende Schließung von zumindest einem Teil der Druckluftbehälterfertigung an diesem Standort wurde an Betriebsrat und Gewerkschaft kommuniziert und Verhandlungen über einen Sozialplan wurden aufgenommen. Für diese notwendige Restrukturierungsmaßnahme konnte noch keine Vorsorge getroffen werden.
Der aktuelle Produktionsanstieg beruht auf optimistischen Markterwartungen der Kunden für die zweite Jahreshälfte. Sollten sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen verschlechtern, hätte dies un-mittelbare negative Auswirkungen auf den Nutzfahrzeugmarkt, die in Verbindung mit dem Lageraufbau – so wie 2009 – wieder zu einem signifikanten Produktionseinbruch führen würden.

Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT), erzielte trotz stagnierendem Marktumfeld ein Wachstum von +3 %. Getragen wird diese Entwicklung vom nach wie vor positiven Trend im privaten Sanierungsgeschäft sowie der Dynamik im Heizungsbereich. Aufgrund der rückläu-figen Entwicklungen im Objektbereich kommt dem Gewinn von Marktanteilen durch strukturelle Maß-nahmen große Bedeutung zu. Eine solche Maßnahme ist die im Juli erfolgte Eröffnung eines integrier-ten Verkaufs- und Servicestandortes in Innsbruck. 

In der Division Industrielle Wabenkörper setzt sich die dynamische Entwicklung des 1. Quartals fort. 25 % Umsatzwachstum im 1. Halbjahr, Vollauslastung der Kapazitäten sowie nach wie vor Spit-zenwerte bei Auftragseingang und -stand führten zu einer Steigerung des EBIT um +73 % von EUR 3,1 Mio. (1. Halbjahr 2009) auf EUR 5,4 Mio. Der Bereich profitiert auch vom Anstieg der Produktion von Katalysatoren für Dieselmotoren. In der Division Industrielle Wabenkörper kann von einer Vollauslas-tung der Kapazitäten für das Gesamtjahr ausgegangen werden.

Unter www.frauenthal.at / Investor Relations / Berichte ist der komplette Halbjahresfinanzbericht 2010 abrufbar.

Kontakt:
Frauenthal Holding AG
Dr. Martin Sailer
m.sailer@frauenthal.at
Mag. Erika Hochrieser
e.hochrieser@frauenthal.at

Rooseveltplatz 10
1090 Wien
Tel. +43 (0)1 505 42 06


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