Jahresergebnis 2016:                                                   Fortschritte in der Wachstumsstrategie

 Wien, 27. April 2017

  • Umsatzplus von 3% auf MEUR 754,4
  • Sondereffekte belasten Ergebnis
  • Integrationskosten in der Division Frauenthal Handel
  • Ergebnissteigerung in allen Geschäftsfeldern von Frauenthal Automotive
  • Ausblick 2017: Wachstum durch Powertrain-Akquisition

„Das Geschäftsjahr 2016 verlief für die Frauenthal-Gruppe sehr erfreulich: Sowohl die Division Frauenthal Automotive als auch die Division Frauenthal Handel verbesserten als Folge des 2014 getätigten Konzernumbaus ihre Ertragskraft“, erklärt Martin Sailer, Vorstand der Frauenthal Holding.

Eine günstige Marktlage in beiden Divisionen war ausschlaggebend für ein Umsatzwachstum: Die Umsatzerlöse legten gegenüber dem Vorjahr um MEUR 22,3 auf MEUR 754,4 zu. Bereinigt wurden die Umsätze der verkauften Gesellschaften Frauenthal Automotive Azambuja SA samt Vertriebsgesellschaften sowie die SHT Slovensko s.r.o. mit insgesamt MEUR 21,1 (2015: MEUR 58,6). Rund 75,6 % des Umsatzes erwirtschaftete Frauenthal Handel und rund 24,4 % Frauenthal Automotive. Das Jahresergebnis 2016 ist hingegen von Einmaleffekten belastet: Für die Integration der Logistik- und IT-Systeme im Handelskonzern entstand ein einmaliger Mehraufwand in Höhe von MEUR 3,5. Die Entkonsolidierungsaufwendungen für die beiden verkauften Gesellschaften (Frauenthal Automotive Azambuja und SHT Slovensko) betragen MEUR 4,2. Bei Bereinigung um diesen Entkonsolidierungsaufwand betrug das EBITDA der Frauenthal-Gruppe 2016 MEUR 33,4 und liegt damit um MEUR 1,5 über dem Vorjahr. MEUR 17,3 steuerte Frauenthal Handel und MEUR 18,1 Frauenthal Automotive bei. Das EBIT erhöhte sich von MEUR 17,4 im Vorjahr auf MEUR 18,2.

 

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Frauenthal-Gruppe: Kauf der MAHLE Motorkomponenten GmbH abgeschlossen

 Wien, 3. April 2017

  • Einstieg in das Geschäftsfeld Powertrain mit zwei Werken in Deutschland
  • Umsatzzuwachs von rund MEUR 125
  • Weiterentwicklung beider Produktionsstandorte

Die Frauenthal-Gruppe hat den Kauf der 100 Prozent Anteile an der MAHLE Motorkomponenten GmbH abgeschlossen. Am 30. Jänner 2017 unterzeichnete Frauenthal die entsprechenden Verträge mit der MAHLE GmbH, einem global führenden Zulieferer der Automobilindustrie mit Sitz in Stuttgart/Deutschland. Am 31. März 2017 fand das Closing der Transaktion nach kartellrechtlicher Genehmigung statt. Der Erwerb umfasst zwei Traditionsbetriebe in Plettenberg (Nordrhein-Westfalen) und Roßwein (Sachsen) mit insgesamt 640 Mitarbeitern, die im Jahr 2016 einen Umsatz von rund MEUR 125 erwirtschafteten. Die Werke entwickeln und produzieren Schmiedeteile für hochbelastete Anwendungen wie Schmiedepleuel, Ausgleichswellen und Verteilerleisten für die PKW- und LKW-Industrie. Mit einem Marktanteil von über 30 Prozent in Europa ist das Unternehmen Markt- und Technologieführer. Dieter Spitzlay, Geschäftsführer Frauenthal Powertrain und auch bisheriger Leiter beider Werke, betont: „Als bedeutender Teil der Frauenthal-Gruppe ergeben sich für beide Standorte neue Möglichkeiten. Wir können uns strategisch weiterentwickeln, Wachstum generieren und die Wertschöpfungskette vertiefen.“  

 

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