Situation der Gesellschaft

Die Frauenthal-Gruppe hat ein insgesamt sehr gutes Geschäftsjahr zu verzeichnen, wobei sich die Divisionen unterschiedlich entwickelt haben. Die Division Automotive Components konnte dank der fortgesetzten Erholung der europäischen Nutzfahrzeugmärkte sowie der guten Entwicklung der Exporte einen 23,9%igen Umsatzzuwachs und ein sehr zufriedenstellendes positives Ergebnis erzielen. Die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) erreichte in einem sehr verhalten wachsenden Markt ein solides Wachstum bei deutlich gesteigerter Produktivität. In der Division Industrielle Wabenkörper musste bei annähernd stabiler Umsatzentwicklung aufgrund des anhaltenden Preisdrucks, gestiegener Rohstoffpreise und einer ungünstigen Entwicklung des Kurses des US-Dollars ein Ergebnisrückgang hingenommen werden. Die Frauenthal-Gruppe erreichte im Jahr 2011 ein EBIT von MEUR 22,5 und ein Jahresergebnis von MEUR 13,7. Trotz einer Dividende von EUR 0,30 je Aktie konnte zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von MEUR 99 ausgewiesen werden. Aufgrund der Bilanzverlängerung als Folge der Emission einer Unternehmensanleihe von MEUR 100 sowie des allgemeinen Geschäftswachstums sank die Eigenkapitalquote von 30,8 % auf 27,1 %.

Getrieben von Nachholinvestitionen und der steigenden Industrieproduktion hat der europäische Nutzfahrzeugmarkt seine Erholungstendenz fortgesetzt. Insgesamt legten die NFZ-Zulassungen im EU-Raum um 10 % zu, im Segment der schweren Fahrzeuge um 36 %. Dank der moderaten Erholung des Baumarkts im Bereich des kommerziellen Neubaus sowie des Zugewinns an Marktanteilen konnte die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte auch 2011 ein Wachstum von 3 % erzielen. Der Umsatzzuwachs konnte dank einer verbesserten Bruttospanne in ein überproportionales Ergebniswachstum umgesetzt werden. Die Division Industrielle Wabenkörper verzeichnete einen Umsatzrückgang von 7,2 %. Die Erholung des NFZ-Markts führte bei Katalysatoren für Dieselmotoren zu einer Umsatzsteigerung von 71,4 %.

In allen Divisionen wurde die Umsetzung der langfristigen Wachstumsstrategie vorangetrieben.



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