Impairment-Test bei Frauenthal Powertrain GmbH (vormals MAHLE Motorkomponenten GmbH) führt zu Abschreibungen in Höhe von insgesamt 21,5 MEUR

Wien, 14. November 2017

Die Frauenthal-Gruppe hat Ende März 2017 100 Prozent der Anteile an Frauenthal Powertrain GmbH (vormals MAHLE Motorkomponenten GmbH) mit Sitz in Deutschland von der MAHLE GmbH erworben. Frauenthal Powertrain GmbH ist in der Entwicklung und Produktion von Schmiedepleuel und Ausgleichswellen für die PKW- und LKW-Industrie mit zwei Werken in Plettenberg (Nordrhein-Westfalen) und Roßwein (Sachsen) tätig.

Es ist eine umfassende Neuplanung dieses Geschäftsbereichs für die nächsten Geschäftsjahre erfolgt und in diesem Zusammenhang ein Impairment-Test hinsichtlich der Wertansätze der Frauenthal Powertrain GmbH nach IFRS mit Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Austria GmbH durchgeführt worden. Der Impairment-Test ergab, dass Abschreibungen vom Firmenwert und Sonstigem Anlagevermögen des Geschäftsbereiches Frauenthal Powertrain in Höhe von 21,5 MEUR erforderlich sind.

Das Jahresergebnis 2017 der Frauenthal-Gruppe wird durch diese Wertminderungsaufwendungen deutlich unter jenem des Vorjahres liegen und voraussichtlich negativ sein.

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FRAUENTHAL-GRUPPE: GUTE ERGEBNISSE ZUM HALBJAHR 2017

Wien, 29. August 2017

  • Positives Marktumfeld in beiden Divisionen
  • Umsatzplus von 19 % auf MEUR 428,9
  • EBITDA mit MEUR 14,9 um MEUR 3,1 über Vorjahreswert
  • Ausblick Gesamtjahr 2017: Ergebnis über Vorjahr erwartet

„Das erste Halbjahr 2017 verlief für uns sehr erfreulich: Einerseits belebten die positive Performance des europäischen Fahrzeugmarktes sowie eine gute Volumenentwicklung im Großhandel unser Geschäft, andererseits steigerten wir durch Neugeschäft bei Frauenthal Automotive sowie durch realisierte Synergien bei Frauenthal Handel das Ergebnis“, erklärt Martin Sailer, Vorstand der Frauenthal Holding. Der Umsatz der Frauenthal-Gruppe legt um 19 % auf MEUR 428,9 zu (1-6 2016: MEUR 360,61). Rund 68,5 % des Umsatzes erwirtschaftet Frauenthal Handel und rund 31,5 % Frauenthal Automotive. In diesem Umsatzplus sind MEUR 30,7 der am 1. April 2017 erworbenen Frauenthal Powertrain mit zwei Werken in Deutschland enthalten (April bis Juni 2017). Das EBITDA der Frauenthal-Gruppe erhöht sich gegenüber des Vergleichszeitraumes des Vorjahres von MEUR 11,8 auf MEUR 14,9. Das EBIT in Höhe von MEUR 5,8 liegt um MEUR 1,6 über dem Vorjahreswert.

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